
Bischmisheim ist auf der Höh‘
Bischmisheim, ein Stadtteil von SaarbrĂŒcken, hat sich trotz der Eingemeindung am 1. Januar 1974 seinen dörflichen Charakter bewahrt. Mit rund 4.500 Einwohnern auf einer FlĂ€che von 10,05 kmÂČ liegt das Dorf auf etwa 280 Metern, was auch den Ursprung des Mottos âBischmisheim ist auf der Höhâ erklĂ€rt.
Erstmals urkundlich erwĂ€hnt wurde Bischmisheim im Jahr 884. Auf Bitten des Erzbischofs Fulko von Reims bestĂ€tigte Kaiser Karl III. der Reimser Kirche den Besitz von „Biscofesheim“, dem heutigen Bischmisheim.
Bischmisheim zeichnet sich durch ein aktives Dorfleben aus. Zahlreiche Vereine und ehrenamtliche Initiativen arbeiten gemeinsam daran, die dörfliche Gemeinschaft zu stÀrken und zu bewahren.


Neuigkeiten aus Bischmisheim:
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Dorfflohmarkt auf der Höh‘ – Jetzt Anmelden
Jetzt anmelden â 1. Dorf-Flohmarkt in Bischmisheim! Am Samstag, den 19. September, findet â bei genĂŒgend Anmeldungen â zum ersten Mal der Dorf-Flohmarkt in Bischmisheim statt. Macht mit und verkauft direkt auf eurem eigenen GrundstĂŒck! Ob in der Einfahrt, im Garten, in der Garage oder im Hof â jeder kann ganz unkompliziert dabei sein. Wichtig…
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Ferienkurse đŽđ
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Jetzt bei WĂRTH-Vereinsheimwerker fĂŒr den FV 09 voten!
GroĂe Freude beim FV 09 Bischmisheim: Unser Verein hat sich fĂŒr die WĂRTH Heimwerker-Meisterschaft 2026 qualifiziert! Am 23. April erreichte uns die offizielle BestĂ€tigung â damit sind wir Teil einer bundesweiten Kampagne, bei der sich rund 1.300 Vereine um UnterstĂŒtzung fĂŒr wichtige Bauprojekte bewerben.Wir gehen mit einem echten Herzensprojekt an den Start:Die Sanierung unserer Vereinsheimfassade…
Geschichte der „Rehböck“
Die Bischmisheimer BĂŒrger werden im Sprachgebrauch der BĂŒrger umliegender Orte als die âRehböckeâ bezeichnet, Ă€hnlich wie die Fechinger âHandkĂ€sjerâ oder die Scheidter âBrotkucheâ genannt werden. Mit einer derartigen Namensgebung verbinden sich Geschichten, die mal so und mal so erzĂ€hlt werden. Die Geschichten sind mĂŒndlich von Generation zu Generation weitergegeben worden.
Um 1896 ging ein Bischmisheimer HĂŒttenarbeiter von der Halberger HĂŒtte ĂŒber die âHenauâ nach Hause. Unterwegs, im Wald, fand er unter einem Busch einen Rehbock, der sich im GestrĂŒpp verfangen hatte. In der Hoffnung auf einen guten Sonntagsbraten, band er sein rotweiĂ-kariertes Brottuch dem gefangenen Rehbock um den Hals, befreite das Tier aus dem GestrĂŒpp und fĂŒhrte es heim. Als er im Dorfe angelangt war, bellten und klĂ€fften die StraĂenköter das verĂ€ngstigte Tier an. Aus Todesangst riĂ der Rehbock sich los und suchte das Weite.

Im Zipfel des Brottuches, das der Rehbock um den Hals trug, war, wie damals ĂŒblich , der Zahltag des HĂŒttenarbeiters eingeknotet. Zu Tode erschrocken schrie der brave Mann dem davonspringenden Rehbock nach: âRehbock mein Zahltag, Rehbock mein Geldâ.
Der Zahltag bestand aus 20 Mark GoldstĂŒcke.
Der Arbeiter meldete den Vorfall dem Förster, der den Rehbock erlegen und ihm das Geld zurĂŒckgeben sollte. Doch der Förster dachte nicht daran, sondern bestrafte den HĂŒttenarbeiter zu allem Ăbel noch wegen versuchter Wildunterschlagung. Der arme Mann war so seinen Lohn doppelt los.
Text: Geschichtswerkstatt

