Bischmisheim ist auf der Höh
nur eine Trennlinie

Ein herzliches Willkommen in Bischmisheim...

Bischmisheim

Bischmisheim ist ein Stadtbezirk der Landeshauptstadt Saarbrücken, im schönen Saarland gelegen. Der Ort liegt auf dem Höhenrücken rechts der Saar, etwa fünf Kilometer östlich der Innenstadt von Saarbrücken und gehört zu den ältesten Orten des Saarlandes. Bischmisheim ist einer der landschaftlich am schönsten gelegenen Stadtteile von Saarbrücken. Von der Stelle des Wasserhochbehälters auf der Gemarkung "Steinacker" bietet sich ein herrlicher Rundblick über weite Teile des Saarlandes und in das kaum sechs Kilometer entfernte Lothringen.

In diesem beschaulichen Stadtteil, der sich seine Identität über viele Jahre erhalten hat und dessen Entwicklung gepflegt wurde, leben heute etwa 4300 Einwohner. Nicht ohne Grund haben sich die "Bischmisser", wie die Einwohner im Volksmund genannt werden, den Wahlspruch "Bischmisheim ist auf der Höh!" auf die Fahnen geschrieben. Denn Bischmisheim ist nicht nur aus geographischer Sicht, sondern auch von sportlicher, kultureller und auch kulinarischer Seite auf der Höh'.

Das Wahrzeichen des Ortes ist unbestritten die Schinkelkirche. Das im Ortskern gelegene klassizistische Oktogon ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Wer den Weg hoch nach Bischmisheim gefunden hat, weiß sehr genau, was der Ort ganzjährig zu bieten hat:

  • eine gute Infrastruktur, die die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs abdeckt
  • ein breitgefächertes Vereinsangebot, das Aktivitäten für jeden Geschmack bereithält
  • traumhafte Wanderwege mit beliebten Ausflugszielen
  • interessante Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Dorffest, das Erntedank- und Grumbeerfeschd oder der traditionelle Weihnachtsmarkt

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann wünschen wir Ihnen viel Spaß beim "Surfen" durch Bischmisheim!

News

13.03.19 - 2. Jugendtreff am 31. März im Gemeindehaus

2. Jugendtreff am 31. März im Gemeindehaus

Die Nachricht kam von Pfarrer Karsten Siegel nach der jüngsten Presbyteriums-Sitzung: „Der 2. Jugendtreff kann am Sonntag, 31. März, 11.15 Uhr nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus stattfinden.“ Somit lädt der Kulturring Bischmisheim hiermit herzlich ein. Themen: Was Ihr wollt! Offen für die Jugend unseres Dorfes.

Der 1. Jugendtreff hatte leider nicht das erhoffte Echo. Die geringe Resonanz war jedoch kein Grund zur Resignation. Gerade die jungen Leute - Lewis Hippchen und Janina Schmeer - begrüßten die Initiative und plädierten für einen weiteren Termin. Gerne wollen sie ihre Altersgenossen auf ihren üblichen Wegen animieren, an diesem Sonntagmorgen ins Gemeindehaus zu kommen. Natürlich lädt auch der Kulturring dazu ein. Die Erfahrungen des ersten Treffens lehren, die Veranstaltung möglichst offen für alle Themen zu organisieren, die junge Leute in einem Stadtteil der Landeshauptstadt Saarbrücken interessieren und auf dem Herzen haben.

Eine dritte „Runde“ bzw. Offensive ist für Samstag, 11. Mai auf dem Turnplatz geplant, wenn der diesjährige Frühlingsmarkt stattfindet. Und einen vierten Termin können wir auch schon nennen: Samstag, 10. August, Festhalle. Auf Einladung der AWO findet dort die „AWO-Spielparty“ statt.

13.03.19 - Orgelkonzert am 31.03.2019 in der Schinkelkirche Bischmisheim

Orgelkonzert am 31.03.2019 in der Schinkelkirche Bischmisheim

Wuppertaler Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk zu Gast

Jens-Peter Enk besucht Bischmisheim! Der Wuppertaler Kirchenmusikdirektor gilt als einer der versiertesten und renommiertesten Organisten Deutschlands.
Am Sonntag, den 31. März, wird Enk im faszinierenden Ambiente der Bischmisheimer Schinkelkirche zu Gast sein und auf der Bautzener Eule-Orgel spielen. Anlass ist eine Einladung, die die Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim ausgesprochen hat. Um 18.00 Uhr wird Enk u. a. Werke von J. S. Bach, H. Purcel, D. Buxtehude, André Knevel und Margaretha Christina de Jong spielen.

Der Eintritt zur Veranstaltung mit Jens-Peter Enk ist frei, eine Spende zur Förderung der Stiftungsarbeit wird erbeten. Die Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim freut sich sehr auf ihr Kommen!

13.03.19 - Voller Saal und gute Stimmung beim 3. Un!politischen Aschermittwoch

Voller Saal und gute Stimmung beim 3. Un!politischen Aschermittwoch

Schon zum 3. Mal hatten der Kulturring Bischmisheim und die Dorfvereine zum „Un!politischen Aschermittwoch“ in die Festhalle eingeladen. Und wieder war der Saal gut gefüllt, boten die Vereine und die übrigen Mitwirkenden ein buntes, abwechslungsreiches Programm, ehe es wie gewohnt ein gemischtes Buffet inkl. Heringen (verantwortlich Rolf Hippchen) zu verspeisen galt. Vor den einzelnen Programmpunkten spielte Frank Schley passende Musik ein. Der Countdown aus der Serie „Raumschiff Orion“ und schon ging es los. Nach einem kurzen Hallo des Vorsitzenden eroberten die „Sixteens“, die junge Tanzformation des Turnvereins, die Bühne und zauberten einen Zeitreise durch die Ära der Rock- und Popgeschichte auf die Bühnenbretter. Wie immer ideenreich von Sandra Hippchen einstudiert. Und nach der Premiere im Vorjahr gab es 2019 wieder eine Rehbock-Überreichung à la Oscar-Verleihung. Rolf-Dieter Ganz machte es spannend, öffnete jeweils umständlich einen Umschlag, um dann zu verkünden: „Der Rehbock geht in der Kategorie „Nachwuchs-Tanzgruppen“ an Sandra Hippchen. Ein weißer (oder im Wechsel silberner) Rehbock wechselte den Besitzer. Und großer Beifall für die jungen Damen, die am Morgen danach wieder in die Schule mussten.

„Sixteens“, OVB-Bläser-Septett, Michael Diener, Susanne Stengel-Ponsing


Danach ging es Schlag auf Schlag weiter: In seiner launigen und gereimten offiziellen Begrüßung spießte Rolf-Dieter Ganz viele aktuelle uns alle angehende Themen auf. Er vergaß dabei nicht stellvertretend für die Amtsträger im Publikum unseren Bezirksbürgermeister Daniel Bollig herzlich willkommen zu heißen. Später hatte er etwas überraschend noch Gelegenheit die Nr. 1 der Landeshauptstadt, unsere Oberbürgermeisterin Charlotte Britz zu begrüßen, bei der er sich mit einem weißen Rehbock für ihre Anwesenheit bedankte.
Es folgte eine Premiere eines Ensembles des Orchestervereins: ein Bläser-Septett unter Leitung von Michael Schmidt mit Heike Hippchen, Ulla Lorson (alle Alt-Saxophon), Bärbel Schmidt, Tanja Steimer, Felix Schuster (Tenor-Sex) sowie Kerstin Lorenz (Tuba) mit Werken von Henry Purcell und den Pop-Titeln „Power of Love“ und „Blueberry Hill“. Hier ging der Rehbock in der Kategorie „Blasmusik“ an Michael Schmidt. Die Stücke rahmten ein Gespräch mit Michael Egon Diener in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr ein. Logisch, dass er die Bischmisser aufforderte, den Förderverein nach Kräften zu unterstützen. Als nächstes interviewte Ganz die in Bischmisheim wohnende Susanne Stengel-Ponsing auf. Die inzwischen 28fache Deutsche Billard- und Ex-Europameisterin (2015) konnte stolz berichten, dass sie nach entsprechenden Siegen jetzt sogar die Billard-Männer herausfordern darf. Auch sie erhielt einen Rehbock - und zwar in der Kategorie „Tisch-Sport“.

Sängerchor, Felix Weins, Manfred Spoo, „Höhenkoller“


Danach war wieder Musik angesagt. Der gemischte Sängerchor gab mit vier Titeln seine Visitenkarte unter Leitung von Chormusikdirektor Walter Niederländer ab: „Sonntag alle Tage“, „Morning has broken“, „Cantar und canción“ und „Schau auf die Welt“. In der Kategorie „Chorgesang“ ging ein silberner Rehbock an Walter Niederländer. Der nächste Interview-Partner des Moderators hatte gleich seine ganze Familie mitgebracht: Landesschwimmtrainer Felix Weins, Sohn von Vorstandsmitglied Christel Weins. Er erinnerte sich z.B. gern an seine Zeit beim FV 09 unter Jugendtrainer Andreas Ganz zurück. Jetzt hat er gleich mehrere Baustellen im Schwimmsport zu bedienen - Talentförderung, Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020  usw. Und beging am Aschermittwoch in großer Runde seinen 36. Geburtstag, was ihm ein Ständchen des Sängerchores unterstützt vom Publikum einbrachte - parallel zu Sängerin und Geburtstagskind Gertrud Diener. Felix bekam in der Kategorie „Schwimmsport“ seinen Rehbock.
Große Aufmerksamkeit erfuhr dann der frühere Vorsitzende des Turnvereins Manfred Spoo, der sich als ehemaliger Rundfunkjournalist und Kabarettist jetzt als Krimi-Autor präsentierte. Nicht ohne ein emotionales Bekenntnis zu seiner früheren und immer noch e bissje Heimat Bischmisheim abzulegen. Alle waren ganz Ohr, als er aus seinem    teilweise im Bischmisser Bann spielenden Krimi „Mordbekanntschaften - Kommissar Knausers erster Fall“ vorlas. Den silbernen Rehbock in der Kategorie „Literatur“ hatte er sich redlich verdient. Während der Übergabe wurde schon für einen weiteren Höhepunkt aufgebaut - für die Premiere des Quartetts „Höhenkoller“. Das dann einen Schlager-Potpourri anstimmte, und zwar in der Besetzung (Pfarrer) Karsten Siegel (Gitarre und Gesang), Kerstin Lorenz (Tuba), Micky Meyer (Percussion) und Frank Schley (Gitarre - und Ideengeber). Die Vier bekamen alle einen Rehbock und das Publikum eine Zugabe: „Bad Moon Rising“ von Creedence Clearwater Revival. Mit stürmischem Applaus wurde das Quartett verabschiedet.

Jan Mandernach und „enjoy“

Und machte Platz für einen Gast in letzter Sekunde sozusagen. „Service manager“ Jan Mandernach auf Heimaturlaub. Denn beruflich ist der ehemalige Feuerwehrmann und Löschbezirksführer in Asien - Shanghai und andere Großstädte Chinas - unterwegs. Spannend und beeindruckend. Als er mit einem Rehbock die Bühne wieder verließ, hatten fleißige Mädels schon mit dem Aufbau ihrer Kulisse begonnen. Die Showtanzformation „enjoy“ der Karnevalsgesellschaft „Die Nassauer“ zeigten in ihrer Las-Vegas-Show ihr großes Können. KG-Chefin Rita Baer (Matze/Bürgerhof) hatte ihren Auftritt dem Dorf als Geschenk „mitgebracht“. Ein würdiger Abschluss inkl. Rehbock für die Leiterin Ann-Kathrin Bur für das fast zweieinhalbstündige Programm - mit dem Versprechen Auf Wiedersehen 2020.

Kai Hippchen, Rolf Hippchen, Heike Hippchen

Es blieben noch einige Rehböcke zu verteilen: an Kai Hippchen für seinen Einsatz in der Technik zusammen mit Frank Schley, der als Musiker schon geehrt worden war. Und an den Chef für Küche und Keller Rolf Hippchen, der einen Rehbock stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer am Buffet, im Saal und in der Küche erhielt. Und großes Lob an Heike Hippchen für ihre Foto-Präsentation „Bischmisheim 2018“. Dass danach noch aufgeräumt wurde, gehört zu den Verpflichtungen des Veranstalters - diesmal der Kulturring-Vorstand in Koop mit dem Orchesterverein, der Teile seiner Dekoration vom Kindermaskenball hängen gelassen hatte. Bleibt der Dank an die Bischmisser für ihr zahlreiches Erscheinen - und für ihre Spenden zur Finanzierung dieses Festes, so dass auch Corinna Miller beruhigt schlafen konnte. Ein bisschen müde, aber weder durstig noch hungrig konnten die letzten Aktiven gegen Mitternacht die Halle absperren. Fazit: Auch Nummer 3 war gelungen, Vielleicht sollten wir den 26. Februar 2020 wirklich schon vormerken…
 

27.02.19 - 7. Geschichtsstammtisch: Weitere Erinnerungen aufgefrischt

7. Geschichtsstammtisch: Weitere Erinnerungen aufgefrischt

Der „harte Kern“ der an der Geschichte der letzten 100 Jahre Bischmisheims Interessierten war der Einladung des Kulturrings zum 7. Geschichtsstammtisch in den Nebenraum des Gasthauses Bürgerhof/Matze am 24. Februar gefolgt. Knapp zwei Stunden wurde munter diskutiert - wie immer kamen die Gesprächsteilnehmer in ihrer Erinnerung „vom Hölzchen aufs Stöckchen“. Erstmalig dabei Christine van Hoof, die seit 15 Jahren in unserem Dorf wohnt und als Mitglied im „Historischen Verein für die Saargegend“ mal hören wollte, was wir besprechen. Sie konnte auf Grund ihrer Erfahrungen Patrik Frank wertvolle Hinweise für seine schwierige Foto-Recherche geben.
Der Kreis legte zunächst einen Zwei-Monate-Rhythmus für die künftigen Treffen fest, damit sich alle Interessenten frühzeitig auf den Stammtisch einrichten können. Am Sonntag, 14. April geht es weiter. Die folgenden Termine: 30.06.; 25.08; 27.10; 22.12. (Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten).
Patrik Frank hatte wie verabredet versucht, an historische Fotos heranzukommen, um sie z.B. in einer Neuauflage der Broschüre „Bischmisheim in historischen Bildern“ abdrucken zu dürfen. „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ muss man leider feststellen. Urheberrechtshürden auf der einen, komplizierte Suche auf der anderen Seite erschweren die Suche - so müsse man in einigen Fällen Kontakt zur US-Army und den Nachfahren der damaligen Fotografen aufnehmen. Für ehrenamtlich tätige „Forscher“ nur schwer zu realisieren.
Um so mehr Bedeutung bekommen Archive von Bischmisheimern. So auch die Hinterlassenschaften des Heimatforschers Horst Schmeer. Hier wird in Verbindung mit der Witwe Inge Schmeer Kontakt zu einem Gewährsmann der Familie in Erfweiler durch Gerhard Hochstraßer aufgenommen. Hilfreich sind außerdem Unterlagen von Werner Karg, die er dem Kreis zur Lektüre oder Verbleib zur Verfügung stellt.

Eine längere Diskussion entzündete sich an der Frage nach der Geschichte der Funkstation auf dem Steinacker. Insbesondere Rudi Wagner und Ortwin Schwindt erinnerten sich aus ihrer Kindheit an den vor Kriegsbeginn niedergelegten 3. Mast oder an das Hinaufklettern, um beim Drachensteigen die Flugobjekte weiter oben stärkerem Wind aussetzen zu können…

Die Erstellung der Liste der früheren, umfangreichen Geschäftswelt in Bischmisheim wird fortgesetzt. Auch hierbei sollte das historische Material von Horst Schmeer helfen. Vielleicht kann die kleine AG schon beim nächsten Treffen eine definitive Aufstellung der Geschäfte bis zur kleinen Wiedervereinigung vorlegen.

Schließlich berichtete Rolf-Dieter Ganz vom Fortgang weiterer Pläne: Errichtung von Stelen mit historischen Fotos, Neuanstrich von Telefonkästen durch Malermeister Jürgen Rahm und/oder die Künstlergruppe Schinkelkirche. Und dass er zufällig (bei der Aufarbeitung der Geschichte des FV 09 Bischmisheim) auf einen Artikel der Saarbrücker Zeitung vom April 1909 gestoßen sei, in dem offensichtlich über die Gründung eines Vorgängers des Kulturrings berichtet wurde. Zitat: „…im Lokal Johann Schmeer wurde ein „Verein zur Wahrung und Förderung der Ortsinteressen“ gegründet…“
Möglicherweise kommt Bewegung in das Thema: Schicksal des alten Raiffeisengebäudes. Näheres dazu folgt - nicht nur im Interesse des Obst- und Gartenbauvereins.
Schließlich wies Ganz auf ein lesenswertes Buch unter dem Titel „Deutsche Eiche - made in China“ hin. Autor Klaus Brill - ebenfalls Mitglied im „Historischen Verein für die Saargegend“ - beschreibt an Hand des Dorfes Alsweiler (Nordsaarland) die typische Entwicklung von Dörfern in unserer Zeit. Ganz: „An vielen Stellen müsste man nur Alsweiler durch Bischmisheim ersetzen und man hat fast 1:1 die Geschichte unseres Dorfes vor Augen.“

rdg.

07.09.17 - Gesucht: Westwall-Fotos im Rahmen des „Geschichtsstammtischs“

 Gesucht: Westwall-Fotos im Rahmen des „Geschichtsstammtischs“

Obwohl die Sommerpause der Initiative des Kulturrings Bischmisheim zur Ergründung der jüngeren Geschichte unserer Gemeinde noch andauert und ein neuer Termin für den nächsten „Geschichtsstammtisch“ noch nicht festgelegt ist, geht die Arbeit in kleineren Gruppen weiter. Gerade letzten Sonntag traf sich auf Initiative von Horst Schmeer eine kleine Gruppe mit den „Stammtischlern“ Willi Hussong, Patrik Frank und Rolf-Dieter Ganz im Hause „Hof in den Birken“. Bestens versorgt von der Chefin des Hauses mit Grumbeersupp un Quetschekuche öffnete der Hausherr sein Schatzkästlein mit allerlei historischen, teilweise über 100 Jahre alten Dokumenten und Fotos, die der Vorsitzende des Kulturrings mit den Worten kommentierte: „Einfach sagenhaft, was Sie über die Jahrzehnte bewahrt haben.“ Auch die übrigen Anwesenden kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zumal die älteren Herren und Damen - neben Frau Schmeer auch die Schwester von Willi Hussong, Frau Gusenburger - viele Anekdoten rund um die Bilder und Texte zu erzählen wussten. Der Kulturring bleibt selbstverständlich an dem Thema und der Recherche der letzten 100 Jahre dran und wird demnächst zu einem neuen Termin einladen.

Ein konkretes Anliegen hat in diesem Zusammenhang Patrik Frank, wohnhaft Feldstraße, Telefon 0681/98 90 90 95. Obwohl er bereits über einen beachtlichen Fundus an Bildern, Skizzen und weiteren Unterlagen über den Westwall in und um Bischmisheim verfügt, sucht er weiter nach Dokumenten - siehe sein Poster, das in unserer Gemeinde aushängt. Es ist davon auszugehen, dass noch etliche unveröffentlichte Bilder von Westwallanlagen, Bunkern und ähnlichen Überbleibseln in privaten Schubladen oder Dokumentenmappen in Bischmisheim, sicher auch in der nächsten Umgebung in Brebach und Ensheim schlummert. Wer in diesem Zusammenhang etwas anzubieten hat, sollte sich zeitnah an Patrik Frank wenden. Er garantiert im Auftrag des Kulturrings nach Sichtung und evtl. Reproduktion der Fotos und Dokumente die unbeschädigte Rückgabe. Sollte es zu Veröffentlichungen im Internet oder in gedruckter Form kommen, werden die Besitzer logischerweise namentlich erwähnt.
Also, schauen Sie mal nach, ob bei Ihnen nicht noch das ein oder alte Foto vom Beginn und der Mitte des vorigen Jahrhunderts vorhanden ist. Manchmal werden diese Erinnerungsstücke ja in einem alten Schuhkarton aufgehoben und geraten somit in Vergessenheit. Wir wollen diese „Schätze“ heben und der Nachwelt erhalten.

30.03.16 - Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Während der letzten Vorstandsitzung des "Elferrates" haben wir beschlossen, dass es eine gute Idee ist, wenn der Kulturring eine Facebook-Seite hat.

Und hier ist sie:
https://www.facebook.com/kulturringbischmisheim/

Ziel der Seite ist es, relevante Infos der Vereine und Institutionen, die dem Kulturring angehören, zu verbreiten.

Also schaut auch mal auf Facebook vorbei und teilt, likt und kommentiert...