Bischmisheim ist auf der Höh
nur eine Trennlinie

Ein herzliches Willkommen in Bischmisheim...

Bischmisheim

Bischmisheim ist ein Stadtbezirk der Landeshauptstadt Saarbrücken, im schönen Saarland gelegen. Der Ort liegt auf dem Höhenrücken rechts der Saar, etwa fünf Kilometer östlich der Innenstadt von Saarbrücken und gehört zu den ältesten Orten des Saarlandes. Bischmisheim ist einer der landschaftlich am schönsten gelegenen Stadtteile von Saarbrücken. Von der Stelle des Wasserhochbehälters auf der Gemarkung "Steinacker" bietet sich ein herrlicher Rundblick über weite Teile des Saarlandes und in das kaum sechs Kilometer entfernte Lothringen.

In diesem beschaulichen Stadtteil, der sich seine Identität über viele Jahre erhalten hat und dessen Entwicklung gepflegt wurde, leben heute etwa 4300 Einwohner. Nicht ohne Grund haben sich die "Bischmisser", wie die Einwohner im Volksmund genannt werden, den Wahlspruch "Bischmisheim ist auf der Höh!" auf die Fahnen geschrieben. Denn Bischmisheim ist nicht nur aus geographischer Sicht, sondern auch von sportlicher, kultureller und auch kulinarischer Seite auf der Höh'.

Das Wahrzeichen des Ortes ist unbestritten die Schinkelkirche. Das im Ortskern gelegene klassizistische Oktogon ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Wer den Weg hoch nach Bischmisheim gefunden hat, weiß sehr genau, was der Ort ganzjährig zu bieten hat:

  • eine gute Infrastruktur, die die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs abdeckt
  • ein breitgefächertes Vereinsangebot, das Aktivitäten für jeden Geschmack bereithält
  • traumhafte Wanderwege mit beliebten Ausflugszielen
  • interessante Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Dorffest, das Erntedank- und Grumbeerfeschd oder der traditionelle Weihnachtsmarkt

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann wünschen wir Ihnen viel Spaß beim "Surfen" durch Bischmisheim!

News

06.12.18 - Rettet die Weihnachts-Häuschen

Rettet die Weihnachts-Häuschen

Wenn das Dach kaputt ist, ist am Ende das ganze Gebäude in Gefahr. Eine Binsenweisheit, die auch für Dach-Organisationen gelten würde. Doch gemeint ist hier das Dach eines unserer Weihnachts- oder Grumbierfeschd-Häuschen, und zwar das des Orchestervereins. Der Sturm am Nachmittag des 23. September hatte eine Dachhälfte - 120 Kilo schwer (!) - abgetragen und noch einige weitere Schäden angerichtet. Da war im Hinblick auf den Weihnachtsmarkt eine Reparatur unumgänglich.
Nach der Kontaktaufnahme von OVB-Chefin Heike Hippchen mit Frank Göttlich vom Meisterbetrieb Göttlich & De Saedeler ging es am Ende eines längeren Gesprächs - in Abstimmung mit den übrigen Vorstandsmitgliedern - um mehr als die notwendige Reparatur. Denn die optische Gestaltung des Daches wurde dem Künstler Roger Kirsch übertragen - dessen Handschrift die Bischmisser aus den Gemälden im Schankraum des Gasthauses Zum Reinsche und dem Harlekin an der Wand des Hauses Nr. 45a in der Kirchstraße kennen. Neben dem überzeugend gelungenen Schindelanstrich hat die Reparatur noch einen weiteren Effekt: das neue Dach ist pro Hälfte um ca. 40 kg leichter als sein Vorgänger. Was besonders die Häuschen-Auf- und Abbauer um Kai Hippchen freuen wird.
Und was als Kulturring-Doppel-Beschluss in die Geschichte eingehen wird: Nach diesem Muster sollen auch die anderen fünf Häuschen saniert und renoviert werden. Das erforderliche Kapital für die Renovierung inkl. der Maßnahmen zur Instandhaltung soll über den Kulturring-Etat hinaus durch Spender und Sponsoren aufgebracht werden.

Hiermit wendet sich der Vorstand des Kulturrings namens der unter seinem Dach zusammengeschlossenen Vereine an alle Bürgerinnen und Bürger von Bischmisheim und alle Gäste des Weihnachtsmarkts rund um die Schinkelkirche. Kommen Sie am Wochenende zur Schinkelkirche und zu den Ständen der Vereine im Kirchgarten und hinter dem Gemeindehaus. Die nicht zu übersehenden Spendendosen stehen bereit und warten nur darauf, gefüllt zu werden. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung. Retten Sie die Weihnachts-Häuschen.
 

04.12.18 - Ein Abend im Advent am 15.12.2017

Ein Abend im Advent am 15.12.2017

Der Sängerchor Bischmisheim lädt am Freitag, dem 14.12.2018 ab 19.00 Uhr zu seinem traditionellen „Abend im Advent“ in die Festhalle Bischmisheim ein.

Die Chöre des Sängerchores werden wieder adventliche und weihnachtliche Chormusik für Sie erklingen lassen.

Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt sein. Es wird Getränke, Glühwein und einen Imbiss geben.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

22.11.18 - Zum 26. Mal: Auf zum Weihnachtsmarkt Bischmisheim

Zum 26. Mal: Auf zum Weihnachtsmarkt Bischmisheim

Nach dem überaus erfolgreichen Laternenumzug zu St. Martin am frühen Abend des 9. November laden Vereine unter dem Dach des Kulturrings, die evangelische Kirchengemeinde und das CaritasSeniorenhaus Bischmisheim knapp vier Wochen danach zum nächsten großen Ereignis im Saarbrücker Stadtteil auf der Höh’ ein: zum 26. Weihnachtsmarkt rund um die Schinkelkirche, das Wahrzeichen von Bischmisheim. „Klein aber fein“ urteilen Organisatoren und Besucher über den vorweihnachtlichen Markt im Kirchgarten, hinter dem Gemeindehaus - und natürlich in der Kirche selbst. Die Kombination von Kunst und Kultur, Küche und Keller, die vielfältigen Angebote in den hübsch eingerichteten und dekorierten Ständen der Kirchengemeinde mit der Ev. Kindertageststätte, der Freiwilligen Feuerwehr, des Fußballvereins 09, der Jäger, des Orchestervereins, des Reitclub St. Georg, des Turnvereins, des Vereins der Motorsportfreunde, des Vereins zur Pflege von Erde und Mensch in Zusammenarbeit mit dem Kindergottesdienst-Team sorgen Jahr für Jahr für eine anheimelnde Advents-Stimmung und viel Vorfreude auf die Weihnachtsfeiertage.

Abgesehen von den seit Monaten laufenden Vorbereitungen des Kulturring-Vorstandes und auf Seiten der Partner beginnt die heiße Phase in jedem Jahr mit dem Aufbau der Häuschen eine Woche vor der Markteröffnung am 8. Dezember. Diesmal mit einer Besonderheit. Nach den großen Schäden an der OVB-Bude - der Sturm am Nachmittag des Grumbiere-Feschdes hatte z.B. das schwere Dach abgetragen - wird sie nach erfolgter Reparatur zu einem Vorzeigeobjekt und zum Muster für die übrigen fünf  „Weihnachtshäuschen“. Denn die in der Regel beim Weihnachtsmarkt und beim Grumbierefeschd aufgestellten Häuschen sind in die Jahre gekommen und nach Meinung von Fachleuten aus unserem Dorf dringend reparatur- und sanierungsbedürftig. Der Kulturring wird die Bevölkerung und vor allem die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes um Spenden für die Renovierung aller Häuschen bitten. Näheres dazu folgt.

Die positive Resonanz auf den alljährlichen Weihnachtsmarkt hat auch dafür gesorgt, dass die protokollarische Nr. 1 des Saarlandes, Landtagspräsident Stephan Toscani, gerne die Schirmherrschaft übernommen hat. Wegen des CDU-Bundesparteitages am Samstag wird er am zweiten Markt-Tag, am Sonntag, 9. Dezember die Stände besuchen und sich vom stimmungsvollen Ambiente überzeugen. Der Start des Marktes findet jedoch wie gewohnt am Vortag statt. Nach der Öffnung der Stände um 16.00 Uhr und dem weihnachtlichen Anspiel der Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am Geisberg „Der Dieb in der Kirche“ um 17.00 Uhr in unserem Gotteshaus ist die offizielle Eröffnung vor dem Chor-Konzert des Hermann-Kahlenbach-Ensembles mit "Ohrenwärmer-Liedern zum Advent" (19.00 Uhr, Leitung Walter Niederlänger) geplant: Um 18.45 Uhr übernehmen das der Vorsitzende des Kulturrings und Vertreter der Vereine.
Der Sonntag beginnt traditionell mit einem Ökumenischen Gottesdienst. Diesmal feiern  Pfarrer Karsten Siegel und Pastor Peter Serf gemeinsam mit dem Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde (Leitung Andreas Baldauf). Nach der Öffnung der Stände dann der Rundgang mit dem Schirmherrn. Weiter im Programm mit einer Lesung von und mit Heike Altpeter, Weihnachtsliedern mit dem Orchesterverein (Leitung Michael Schmidt) und danach mit dem Posaunenchor der Kirchengemeinde (Leitung Björn Heilmann) sind die weiteren Programmpunkte, ehe der Nikolaus kommt und die kleinen Besucher überrascht. Wieder sorgt die Stiftung Schinkelkirche in den Abendstunden für die Illumination des Gotteshauses. Im Gemeindehaus stellen zudem Mitglieder des Farb-Foto-Clubs Saarbrücken an beiden Tagen ihre Werke aus. 

Die ausführliche Programmfolge und das große Angebot an Speisen und Getränken, Selbstgebasteltem, Adventsschmuck usw. steht im Faltblatt zum diesjährigen Weihnachtsmarkt (Gestaltung Frank Schley), der in den Geschäften und Banken des Dorfes ausliegt; und bei dessen Finanzierung unser langjähriger Partner, das cts Caritas SeniorenHaus Bischmisheim den Kulturring dankenswerterweise wieder unterstützt hat. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen…

22.11.18 - 6. Geschichtsstammtisch weiter auf den Spuren der Vergangenheit

6. Geschichtsstammtisch weiter auf den Spuren der Vergangenheit

Nach der Schließung der Geschichtswerkstatt unter Leitung von Werner Karg schlummerten Geschichten und Geschichtchen aus Bischmisheim und Umgebung einige Zeit im Verborgenen. Oder waren höchstens Gegenstand von Unterhaltungen im privaten Kreis. Der Initiative des Kulturrings, einen Geschichtsstammtisch einzurichten und vor allem Erinnerungen an die letzten 100 Jahre unseres Dorfes wach zu halten und für die Nachwelt zu bewahren, folgten schon fünfmal engagierte, logischerweise vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger. Auch an diesem Sonntag (18.11.18) trafen sich wieder elf muntere Bischmisser im Nebenraum des Bürgerhofs-Matze und plauderten rund zwei Stunden lang über verschiedene Themen unter dem Motto „Bischmisheim früher und heute“.

In Fortsetzung der bisherigen Treffen wurde beschlossen, die Auflistung der Bischmisheimer Geschäftswelt für die Zeit nach dem 2. Weltkrieg bis zur kleinen Wiedervereinigung 1959 unter Leitung von Gerhard Hochstraßer fortzusetzen, alle bekannten Listen zusammenzuführen und anschließend möglichst mit Fotos aus dieser Zeit zu veröffentlichen - sei es im Internet (bischmisheim.de) oder in einer Broschüre. Parallel wird Patrick Frank seine Nachforschungen insbesondere zu den Verteidigungsanlagen weiterhin betreiben. Wo Fotos fehlen, soll eine gezeichnete Rekonstruktion die Erinnerung wach halten. Heike Altpeter, die das heutige Treffen für die Teilnehmer und den weiteren Gedankenaustausch protokollieren wird, wird nach den Schilderungen zur ersten Nachkriegskirmes 1948 von Lilly Ludt, ergänzt durch Gerhard Hochstraßer und Rudi Wagner, am Thema dranbleiben und durch weitere Gespräche für eine Veröffentlichung bearbeiten. Rolf-Dieter Ganz wird eine Idee, die er in einem Dorf auf dem Darß (Ostsee) entdeckt hat, weiterverfolgen und in Bischmisheim umzusetzen versuchen: Stelen mit historischen Fotos sollen gegenüber den heutigen Gebäude oder Straßen aufgestellt werden und so heutigen Passanten zeigen, wie es z.B. in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Bischmisheim ausgesehen hat. Weiterhin wollen Mitglieder dieses Stammtischs in Archiven nach Materialien z.B. über Bischmisheim am Ende des 1. Weltkrieges forschen.

Natürlich wurde auch in diesem Kreis heftig über die geplante Schließung der Volksbank diskutiert. Und nicht mit Kritik am Geschäftsgebaren des Geldinstituts. Die Teilnehmer befürchten eine weitere Verarmung des Zentrums unseres Dorfes und einer damit verbundenen Benachteiligung insbesondere der älteren Mitbürger. 

13.11.18 - Empörung über das geplante Aus für die Volksbank

Empörung über das geplante Aus für die Volksbank

Die Vereinigte Volksbank schließt zum Jahresende ihre Filiale in Bischmisheim! Diese überraschende Information verbreitete sich seit letzten Donnerstag (8. November) wie ein Lauffeuer in unserem Dorf. Als der Vorsitzende des Kulturrings davon am Nachmittag erfuhr, hat er nach Rücksprache und in Abstimmung mit dem Vorstand schon 24 Stunden später ein Protestschreiben an den Vorstandsvorsitzenden Mathias Beers geschickt, in dem er sein Unverständnis über die überstürzte Schließung und das Total-Aus zum Ausdruck gebracht hat. Denn künftig soll nicht einmal mehr ein Geldautomat in Bischmisheim zur Verfügung stehen und den hiesigen Kunden ihre Bankgeschäfte ermöglichen. Das Ende der Zweigstelle würde eine weitere Verarmung des Ortskerns bedeuten, nachdem schon seit Jahren das alte Raiffeisengebäude - von der kostenlosen Unterkunft des OGV und der Kelter abgesehen - leer steht und ein Erfolg versprechendes Wiederbelebungskonzept nicht gefunden wurde sowie seit Mai 2017 die Apotheke geschlossen ist. Im Schreiben des Kulturrings heißt es u.a. „Statt Vollgas voraus bei der VVB“ (Pressemeldung vom 24.09.18) läutet die VVB das Totenglöcklein für die Zweigstelle.“

In seinem Antwortschreiben, dass Mathias Beers noch am Freitag angekündigt und am Montag an den Vorsitzenden geschickt hat, macht er betriebswirtschaftliche Gründe für die Schließung geltend: u.a. zu wenige Kunden für zwei bis drei Mitarbeiter, damit könne eine der kleinsten Filialen nicht kostendeckend arbeiten. Kein Wort zur holterdiepolter Total-Schließung und der bisher ausgebliebenen Information der Kunden; kein Wort über ein zumindest vorerst neues, eingeschränktes Öffnungskonzept (siehe Filiale der Sparkasse) oder das vorübergehende Angebot eines Geldautomaten oder den Versuch einer Kooperation mit der nur wenige Meter entfernten Sparkasse. Aber immerhin neben dem Hinweis auf die bisherige Unterstützung des Kulturrings und der Vereine hier ein „weiter so“. Was wir selbstverständlich dankend annehmen. Was aber den wachsenden Unmut in der Bevölkerung kaum lindert. Gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger wäre die vollständige Aufgabe des Volksbanken-Platzes Bischmisheim eine weitere Erschwernis ihres Alltags. Und das von einer genossenschaftlichen Bank, die doch den Weg frei machen will, wie ihr Werbeslogan verspricht, aber nicht hält. Schon liegen Unterschriftenlisten bereit, in die sich die verärgerten Bischmisser eintragen.

Der vom Vorstand konsultierte Bezirksbürgermeister Daniel Bollig konnte uns leider wenig Hoffnung auf einen Verbleib der Filiale machen. Zumal auch in seiner Wohngemeinde Bübingen die Zweigstelle der Volksbank dicht gemacht wird. Dennoch hoffen wir auf ein Einlenken der Verantwortlichen. Und auf eine bessere Kommunikation. Auch über das, was im negativen Fall mit dem Gebäude geschehen soll. Schon ist zu hören, dass das Gebäude verkauft werden soll. Der Hinweis unseres Bezirksbürgermeister, dass die Bewohner unseres Dorfes mit den Füßen abstimmen, ob es mit den Geschäften, Wirtschaften etc. noch weiter geht, trifft jedoch nur teilweise zu. Die Gründe für den Niedergang und wachsenden Leerstand in Bischmisheim sind nämlich vielfältiger Natur. Solch vereinfachende Feststellungen greifen zu kurz und werden weder den Einwohnern noch den Geschäftsleuten gerecht.

Gerade hat der große Erfolg des wiederbelebten Laternenumzugs zu St. Martin gezeigt, dass die Gemeinschaft auf der Höh’ noch funktioniert. Auch damit, dass derzeit weiter gegen das Aus der Filiale protestiert wird. Mit der Hoffnung zumindest ein Teilerfolg zu erringen, dass Geldautomat aufgestellt wird. Das würde in die Jahreszeit als ein willkommenes vorweihnachtliches Geschenk an die Bischmisser passen… 

13.11.18 - Großer Andrang beim Laternenumzug zu St. Martin

Großer Andrang beim Laternenumzug zu St. Martin

„Als wäre das ganze Dorf auf den Beinen…“

Mit diesem Andrang hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Schon bei der ökumenischen Andacht mit Pfarrer Karsten Siegel und Gemeindereferentin Claudia Hennrich platzte die Schinkelkirche fast aus allen Nähten. Aufmerksam verfolgten vor allem die Kinderaugen die „Multimedia-Show“ auf der großen Leinwand, die Küster Andreas Risto von der Empore aus abspielte. Pfarrer Siegel begleitete die Martinslieder mit der Gitarre, so dass die Atmosphäre von Anfang an stimmte. Dann setzte sich der riesige Zug - beschützt und begleitet von einer Polizei- und Feuerwehr-Eskorte in Bewegung. Vorne weg der symbolische Reiter hoch zu Ross - eine stattliche Erscheinung auf einem edlen Pferd. Da das ursprünglich geplante Paar ausfiel, sprang mit Hilfe des Reitclubs St. Georg ein anderer ‚St. Martin‘ nebst Pferd ein: Gero Herrigel. Dahinter der mit Pfarrer Siegel verstärkte Orchesterverein unter Leitung von Michael Schmidt (Dirigent) und Heike Hippchen (Vereinsvorsitzende) sowie mit Youngster Jakob Hippchen. Die Konfis schirmten die Zugteilnehmer mit einem Band ab. Und los ging’s mit Musik und Gesang Richtung Festplatz. Abgesehen davon, dass sich das Pferd zwischendurch nicht ganz duftfrei erleichtern musste, verlief der Martinsumzug ohne Zwischenfälle und wurde schon vom weithin sichtbaren Martinsfeuer auf dem Turnplatz empfangen.

Hier hatten das gemischte Team mit Fritz Lagaly an der Spitze und einigen Eltern von Kindergartenkindern den Empfang der mehreren hundert Teilnehmer vorbereitet und sofort alle Hände voll zu tun, um alle mit Würsten, Martinsbrezeln, kalten und warmen Getränken zu versorgen. Begleitet auch hier von der Musik des Orchestervereins. Kein Wunder dass einige sagten: „Man meint gerade das ganze Dorf wäre auf den Beinen. Soviel Bischmisser habe ich lange nicht mehr zusammen gesehen.“ Die Freiwillige Feuerwehr unter Jörg Schoerer und Kevin Mandernach kümmerte sich hinter einem sichernden Absperrband weiter vorbildlich um das Abbrennen des professionell aufgeschichteten Holzes - es war eine große Freunde, die Bischmisheimer Dorfgemeinschaft so zahlreich, so froh gestimmt auf dem Festplatz versammelt zu sehen. Schließlich hatte der Wettergott ein Einsehen und trockenes Wetter bei angenehmen Temperaturen geschickt. Kaum zu glauben, dass der diesjährige Laternenumzug zu St. Martin fast ausgefallen wäre. Aber auf Initiative des Kulturrings und unseres Pfarrers Karsten Siegel, letzterer kümmerte sich insbesondere um die Organisation im Vorfeld, wurde die „Rettung“ des Martinsumzugs 2018 zu einer überaus erfolgreichen Veranstaltung mit der klaren Botschaft „Wir teilen und sind gemeinsam stark.“

Wer will jetzt daran zweifeln, dass es 2019 wieder einen Laternenumzug rund um den Gedenktag an St. Martin, den Bischof von Tours, geben wird? 

 

13.11.18 - „Sauber ist schöner“ auch in der Hauptstraße?

„Sauber ist schöner“ auch in der Hauptstraße?

Seit einiger Zeit nervt ein Schandfleck in der Bischmisheimer Hauptstraße zunehmend Bewohner und Passanten. Der dort aufgestellte Container für Kleider und Schuhe quillt schon länger über, ohne dass die Besitzer sich darum kümmern. Im Gegenteil: Bürgerinnen und Bürger, die alte Kleider und Schuhe zum Nutzen armer Leute in den Container stecken wollen, finden keine Möglichkeit mehr. Nicht besonders hilfreich ist allerdings das Weiter-hinein-stopfen und die Ablage rund um den übervollen Behälter. Wind und Wetter sorgen dafür, dass die Plastiktüten weiter zerfleddern und die gut gemeinte Aktion ins Gegenteil verkehren. So dass die Kleider selbst für die Ärmsten der Armen kaum noch von Nutzen sind. Hier die Container-Besitzer, die nicht für eine regelmäßige Leerung sorgen, da die Menschen, die ohne Rücksicht ihre Altkleider einfach in Tüten entsorgen.
Der Kulturring Bischmisheim hat sich an die Aktion „Sauber ist schöner“ gewandt und um Abhilfe gebeten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZKE wollen sich - obwohl nicht zuständig - darum kümmern. Wir danken schon im voraus für ihr Engagement. Und appellieren an alle Bischmisser, die Kleider und Schuhe in guter Absicht entsorgen wollen, die Sachen nicht einfach weiter dazuzustellen. Das Ergebnis zeigt unser Foto! 

07.09.17 - Gesucht: Westwall-Fotos im Rahmen des „Geschichtsstammtischs“

 Gesucht: Westwall-Fotos im Rahmen des „Geschichtsstammtischs“

Obwohl die Sommerpause der Initiative des Kulturrings Bischmisheim zur Ergründung der jüngeren Geschichte unserer Gemeinde noch andauert und ein neuer Termin für den nächsten „Geschichtsstammtisch“ noch nicht festgelegt ist, geht die Arbeit in kleineren Gruppen weiter. Gerade letzten Sonntag traf sich auf Initiative von Horst Schmeer eine kleine Gruppe mit den „Stammtischlern“ Willi Hussong, Patrik Frank und Rolf-Dieter Ganz im Hause „Hof in den Birken“. Bestens versorgt von der Chefin des Hauses mit Grumbeersupp un Quetschekuche öffnete der Hausherr sein Schatzkästlein mit allerlei historischen, teilweise über 100 Jahre alten Dokumenten und Fotos, die der Vorsitzende des Kulturrings mit den Worten kommentierte: „Einfach sagenhaft, was Sie über die Jahrzehnte bewahrt haben.“ Auch die übrigen Anwesenden kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zumal die älteren Herren und Damen - neben Frau Schmeer auch die Schwester von Willi Hussong, Frau Gusenburger - viele Anekdoten rund um die Bilder und Texte zu erzählen wussten. Der Kulturring bleibt selbstverständlich an dem Thema und der Recherche der letzten 100 Jahre dran und wird demnächst zu einem neuen Termin einladen.

Ein konkretes Anliegen hat in diesem Zusammenhang Patrik Frank, wohnhaft Feldstraße, Telefon 0681/98 90 90 95. Obwohl er bereits über einen beachtlichen Fundus an Bildern, Skizzen und weiteren Unterlagen über den Westwall in und um Bischmisheim verfügt, sucht er weiter nach Dokumenten - siehe sein Poster, das in unserer Gemeinde aushängt. Es ist davon auszugehen, dass noch etliche unveröffentlichte Bilder von Westwallanlagen, Bunkern und ähnlichen Überbleibseln in privaten Schubladen oder Dokumentenmappen in Bischmisheim, sicher auch in der nächsten Umgebung in Brebach und Ensheim schlummert. Wer in diesem Zusammenhang etwas anzubieten hat, sollte sich zeitnah an Patrik Frank wenden. Er garantiert im Auftrag des Kulturrings nach Sichtung und evtl. Reproduktion der Fotos und Dokumente die unbeschädigte Rückgabe. Sollte es zu Veröffentlichungen im Internet oder in gedruckter Form kommen, werden die Besitzer logischerweise namentlich erwähnt.
Also, schauen Sie mal nach, ob bei Ihnen nicht noch das ein oder alte Foto vom Beginn und der Mitte des vorigen Jahrhunderts vorhanden ist. Manchmal werden diese Erinnerungsstücke ja in einem alten Schuhkarton aufgehoben und geraten somit in Vergessenheit. Wir wollen diese „Schätze“ heben und der Nachwelt erhalten.

30.03.16 - Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Während der letzten Vorstandsitzung des "Elferrates" haben wir beschlossen, dass es eine gute Idee ist, wenn der Kulturring eine Facebook-Seite hat.

Und hier ist sie:
https://www.facebook.com/kulturringbischmisheim/

Ziel der Seite ist es, relevante Infos der Vereine und Institutionen, die dem Kulturring angehören, zu verbreiten.

Also schaut auch mal auf Facebook vorbei und teilt, likt und kommentiert...