Bischmisheim ist auf der Höh
nur eine Trennlinie

Ein herzliches Willkommen in Bischmisheim...

Bischmisheim

Bischmisheim ist ein Stadtbezirk der Landeshauptstadt Saarbrücken, im schönen Saarland gelegen. Der Ort liegt auf dem Höhenrücken rechts der Saar, etwa fünf Kilometer östlich der Innenstadt von Saarbrücken und gehört zu den ältesten Orten des Saarlandes. Bischmisheim ist einer der landschaftlich am schönsten gelegenen Stadtteile von Saarbrücken. Von der Stelle des Wasserhochbehälters auf der Gemarkung "Steinacker" bietet sich ein herrlicher Rundblick über weite Teile des Saarlandes und in das kaum sechs Kilometer entfernte Lothringen.

In diesem beschaulichen Stadtteil, der sich seine Identität über viele Jahre erhalten hat und dessen Entwicklung gepflegt wurde, leben heute etwa 4300 Einwohner. Nicht ohne Grund haben sich die "Bischmisser", wie die Einwohner im Volksmund genannt werden, den Wahlspruch "Bischmisheim ist auf der Höh!" auf die Fahnen geschrieben. Denn Bischmisheim ist nicht nur aus geographischer Sicht, sondern auch von sportlicher, kultureller und auch kulinarischer Seite auf der Höh'.

Das Wahrzeichen des Ortes ist unbestritten die Schinkelkirche. Das im Ortskern gelegene klassizistische Oktogon ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Wer den Weg hoch nach Bischmisheim gefunden hat, weiß sehr genau, was der Ort ganzjährig zu bieten hat:

  • eine gute Infrastruktur, die die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs abdeckt
  • ein breitgefächertes Vereinsangebot, das Aktivitäten für jeden Geschmack bereithält
  • traumhafte Wanderwege mit beliebten Ausflugszielen
  • interessante Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Dorffest, das Erntedank- und Grumbeerfeschd oder der traditionelle Weihnachtsmarkt

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann wünschen wir Ihnen viel Spaß beim "Surfen" durch Bischmisheim!

News

18.02.20 - Das Aus für den „Un!politischen Aschermittwoch“ ?

Das Aus für den „Un!politischen Aschermittwoch“ ?

Ist der vierte „Un!politische Aschermittwoch“ am Mittwoch, 26. Februar 2020 ab 19.00 Uhr in der Festhalle Bischmisheim schon die Abschiedsvorstellung des aktuellen Kulturring-Vorstandes? Findet nach den Vorstandswahlen am Dienstag, 17. März 2020 im darauffolgenden Jahr unter Leitung des dann amtierenden weil neu gewählten Vorstandes wieder ein solcher Dorfgemeinschaftsabend statt? Oder ist 2020 mit diesem beliebten Veranstaltungsformat Schluss? Diese Fragen beschäftigen zur Zeit die Ehrenamtler in den unter dem Dach des Kulturrings versammelten 36 Vereine des Stadtteils. Denn nach der Wiederwahl des Elferrats bei der Generalversammlung 2018 - also des dreiköpfigen geschäftsführenden Vorstandes plus der acht stellvertretenden Vorsitzenden - ist die Wahl eines neuen Vorstandes weitgehend offen. Und wer weiß, welche Prioritäten das künftige Team an der Spitze des Kulturrings ab dem Frühjahr 2020 setzen wird. Wie zu erfahren war, soll der Termin für das Bischmisser Grumbiere-Feschd in diesem Jahr immerhin bereits feststehen: Sonntag, 27. September 2020.

Wie auch immer die Wahlen am siebzehnten Dritten ausgehen - Kandidatinnen und Kandidaten vor allem für das Dreigestirn an der Spitze der Dachorganisation werden nach wie vor gesucht - derzeit laufen die Vorbereitungen für den 4. „Un!politischen Aschermittwoch“ auf Hochtouren. Die Säulen des bunten Abends - der Orchesterverein, der Turnverein und der Sängerchor - proben ihre Auftritte. Soviel sei schon verraten: Der Orchesterverein wird unter Leitung von Michael Schmidt zum Abschluss der närrischen Kampagne 2019/20 den Abend karnevalistisch eröffnen. Die „Sixteens“ - Leitung Sandra Hippchen - werden wie gewohnt nach dem Ohren- für einen Augenschmaus sorgen. Und der Sängerchor schlägt ein weiten Bogen von Franz Schubert über Abba zu Elvis Presley. Da dürfen wir sicher sein, dass diese drei Vereine mit ihren Beiträgen für beste Unterhaltung sorgen. Wie in den letzten Jahren wird Rolf-Dieter Ganz - nach Begrüßung und Jahresrückblick - zwischen diesen Auftritten Bischmisser auf die Bühne bitten und interviewen, die mit besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Hier dürfen die Besucherinnen und Besucher gespannt sein, für wen es diesmal heißen wird: „And the Rehbock goes to…“ Zwei besondere Darbietungen können wir hier schon verraten: den des im Vorjahr aus Anlass des 3. Un!politischen Aschermittwochs gegründeten Quartetts „Höhenkoller“ und den des bereits 2019 umjubelten Auftritts der Tanzgruppe „enjoy“, der bei der Prunksitzung der KG Die Nassauer am Valentinsabend umjubelte Premiere hatte.

Dass niemand verdursten oder verhungern wird, dafür sorgen wieder fleißige Helferinnen und Helfer der den Kulturring tragenden Vereine. Der Eintritt ist wie immer frei - um eine großzügige Spende zur Finanzierung der Veranstaltung wird gebeten. Vielleicht lässt sich Mann oder Frau unter dem Eindruck eines munteren bunten Abends dazu verleiten, für ein ehrenamtliches Vorstandsamt zu kandidieren…

rdg.

18.02.20 - Bauboom in Bischmisheim

Bauboom in Bischmisheim

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Überall in Bischmisheim wird gebaut, entstehen neue Wohnhäuser. Ob als Einfamilienhaus oder als Wohnanlage für mehrere Parteien. Schon ist von einem Bauboom in unserem Dorf die Rede. Besonders auffallend die baulichen Aktivitäten in der Kreuzstraße, wo unter dem Titel „Domizil Kreuzstraße“ zehn Eigentumswohnungen mit allem Drum und Dran entstehen. Oder in der Hochstraße, wo schräg gegenüber der Kelterei des OGV ein Einfamilienhaus mit Walmdach entsteht. Und direkt auf der anderen Seite ist seit einiger Zeit eine weitere Baustelle ausgewiesen ist. Die Kelterei selbst könnte in Kürze ebenfalls zur Baustelle werden, wenn das Genehmigungsverfahren für den Anbau der Brennerei abgeschlossen ist. Auch im Niederweg sind die ersten Vorbereitungen für einen Neubau abgeschlossen. Auf dem Geisberg soll demnächst ebenfalls gebaut werden - umfangreiche Baumaßnahmen seien hier geplant: Abriss eines kleinen eingeschossigen Gebäudes zugunsten eines Hauses über zwei Etagen.

Nicht immer geht mit Neubauten auch Zuzug von Familien nach Bischmisheim einher. Das wäre allerdings wünschenswert, ist doch die Einwohnerzahl in unserem Dorf in den letzten Jahren von über 5.000 auf knapp unter 4.000 gesunken. Sobald wir mehr über die baulichen Veränderungen in Bischmisse wissen, werden wir hier darüber berichten.  

31.01.20 - Willkommen zum 4. Un!politischen Aschermittwoch des Kulturrings am 26.02.2020

Willkommen zum 4. Un!politischen Aschermittwoch des Kulturrings am 26.02.2020

Nur noch an wenigen Häusern im Dorf leuchtet abends die Erinnerung an Weihnachten 2019. Die fünfte Jahreszeit hat längst begonnen, die Nassauer erobern wieder die Festhalle für ihre Prunksitzung (14. Februar, ausverkauft), gefolgt vom Kindermaskenball des Orchestervereins (Sonntag, 23. Februar ab 14.11 Uhr). Ja und dann ist schon wieder Aschermittwoch. Doch wie seit 2017 ist dann zumindest in Bischmisheim noch nicht alles vorbei. Der Kulturring und seine Vereine laden wieder zum inzwischen „4. Un!politischen Aschermittwoch“ in die gute Stube, deren Dekoration dann noch an die Fastnachtszeit erinnert. Der bunte Abend von der Dorfgemeinschaft für die Dorfgemeinschaft beginnt wie gewohnt um 19.00 Uhr. Wieder haben die Verantwortlichen ein Programm rund um die drei Vereine Orchesterverein, Sängerchor und Turnverein zusammengestellt. Ihr Auftritt ist nach wie vor die Basis für das muntere Treiben auf der Bühne und davor. Auch das Drumherum ist schon eine lieb gewordene Tradition: Zu Beginn die gereimte Begrüßung und Jahresbilanz des Vorsitzenden Rolf-Dieter Ganz. Er wird wie gewohnt durch den Abend führen. Im Laufe des Programms wie 2019, als ihr Auftritt noch eine Entdeckung und Überraschung war, das aus Anlass des „Un!politischen Aschermittwochs“ damals gegründete Quartett „Höhenkoller“ mit Pfarrer Karsten Siegel sowie Micky Meier, Frank Schley und Kerstin Lorenz, die am schwersten zu tragen hat, spielt sie doch die Tuba. Es folgen junge und alte Überraschungsgäste, die bei ihrem sportlichen und künstlerischen Tun auf sich aufmerksam gemacht haben und vom Moderator vorgestellt werden. Mehr wollen wir hier noch nicht verraten. Doch eines noch: Nach der furiosen Las-Vegas-Show im letzten Jahr wird die Tanzformation der Karnevalsgesellschaft „Die Nassauer“ auch in diesem Jahr das Finale bestreiten: Die jungen Damen von „enjoy“ garantieren mit ihrer neuen Show zum Abschluss des Programms erneut einen Augenschmaus für die Gäste in der Festhalle - übrigens wieder als ein Dankeschön-Geschenk an die Bischmisser für die herzliche Aufnahme!

Wie immer ist der Eintritt (ab 18.30 Uhr) frei, wie immer wird um Spenden gebeten. Denn die Männer und Frauen der Vereine sorgen wie gewohnt für das leibliche Wohl der Gäste. Damit der Veranstalter nicht auf den Kosten sitzen bleibt, bittet er diesmal um mehr Spendenbereitschaft als im letzten Jahr.

rdg.

31.01.20 - Kindermaskenball des Orchestervereins am 23.02.2020

Kindermaskenball des Orchestervereins am 23.02.2020

Der Orchesterverein Bischmisheim veranstaltet den diesjährigen Kindermaskenball am Sonntag, dem 23.02.2020 ab 14.11 Uhr in der Festhalle Bischmisheim.

Wir heißen alle kleinen und großen Faschingsnarren willkommen!

  •    Musikalischer Auftakt mit dem Orchesterverein
  •    Tanzgruppe "Minix" des Turnvereins
  •    Tanzgruppe "New Kids" des Turnvereins
  •    Kinderschminken
  •    Spiel & Spaß mit Rebecca & Co.
  •    Juniorenmariechen der KG "Die Nassauer"
  •    Kostümprämierung


Für Speisen (Berliner, belegte Laugenstangen, Wiener, ...) und Getränke wird bestens gesorgt sein...
... für unsere kleinen Narren wird es einen Bonbon-Stand im Foyer geben...
... und unsere großen Narren heißen wir auch gerne in der Crémant-Ecke willkommen.

Eintritt: 2,50 € pro Person

Der Orchesterverein freut sich auf Euer Kommen!

31.01.20 - Ehrungen durch CDU-Bischmisheim: Überraschung gelungen

Ehrungen durch CDU-Bischmisheim: Überraschung gelungen

Auf dem Programm des diesjährigen Neujahrsempfangs der CDU-Bischmisheim am dritten Januar-Sonntag im Gasthaus Bürgerhof/Matze stand „Ehrung ehrenamtlich engagierter Bischmisheimer“. Da wollte ich natürlich dabei sein. Als Kulturringsvorsitzender hatte ich mir den Termin allerdings schon vorher notiert. Zumal es hieß, unser neuer OB wird als Gastredner dabei sein. Also sagte ich der Vorsitzenden, Dr. Christel Weins, zu. Doch meine Überraschung war groß, als sie meinen Namen bei den zu ehrenden Bischmisheimer Bürgern aufrief. Neben dem von Delf Slotta. Der Zusammenhang war rasch klar: Geehrt und bedankt wurden der frühere und der amtierende Vorsitzende des Kulturrings, weil sie „sich um das Gemeinwesen besonders verdient gemacht haben“. Schon am Eingang hatte mir die Vorsitzende bedeutet, dass der Ablauf aus einem bestimmten Grund anders als sonst wäre, ich aber Gelegenheit, ein Grußwort zu sprechen, später bekäme. Da schöpfte ich noch keinen „Verdacht“…

„Mehr Geld für Feldwegeausbau“ (Daniel Bollig)


Bei der Begrüßung konnte Christel Weins wieder viele CDU-Mitglieder und Funktionsträger aus Bischmisheim und den benachbarten Dörfern und Stadtteilen begrüßen. Neben Oberbürgermeister Uwe Conradt seien hier besonders erwähnt Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident a.D. Peter Jacoby und Bezirksbürgermeister Daniel Bollig. Letzterer hatte gute Nachrichten für Bischmisheim dabei. Er berichtete über Maßnahmen im Bereich Straßen und Wege, für die insgesamt 150.000 € im Etat eingestellt seien - und damit wesentlich mehr als zuletzt beim Feldwegeausbau. Konkret nannte er als abgeschlossene Maßnahmen die Sanierung der Feldwege Premmenfeld, Breitenberger Weg und Dorndorfhütte. Veranlasst seien Maßnahmen zur kompletten Sanierung des Lindenwegs (Erneuerung der Asphaltsdeckschicht). Für dieses Jahr geplant seien außerdem Maßnahmen Ende Niederweg parallel zur Autobahn bis Verlängerung der Hochstraße und vom Ende Albert-Schweitzer-Straße bis Ende Otto-Hahn-Straße sowie der Grumbachholweg im Bereich Schützenhaus.

„Stadt und Land Hand in Hand“ (Uwe Conradt)

Uwe Conradt, zuletzt als Schirmherr des Weihnachtsmarktes in offizieller Mission in Bischmisheim, stellte seine Ausführungen unter das Motto „Stadt und Land, Hand in Hand“. Er lobte die einzigartige Verbindung des Kulturrings und der Ortsvereine. Er hoffe auf ein Jahr so schön, erfolgreich und vielfältig wie Bischmisheim! Das ging bei mir natürlich runter wie Öl… Das Stadtoberhaupt will mit einer anderen Sichtweise an die Probleme - neudeutsch: Herausforderungen - der Stadt und der Stadtteile herangehen. Für die zweite August-Hälfte werde er zu einer Zukunftswerkstatt auch die Bischmisheimer einladen. Jetzt schon sollen z.B. im Stadtarchiv die Stadtteile besser und offensiver präsentiert werden, um das gemeinsame Bewusstsein für unsere Landeshauptstadt bei allen Bürgerinnen und Bürgern zu stärken.

Ehrungen für Delf Slotta und Rolf-Dieter Ganz

Die Ehrung von Delf Slotta und Rolf-Dieter Ganz - beide Bigezogene, Slotta in Göttingen geboren, Ganz in Trier - nahmen Christel Weins und Peter Jacoby vor. Neben der Übergabe einer Dankesurkunde „in Anerkennung der besonderen Verdienste im ehrenamtlichen Engagement“ beschrieben die beiden Gratulanten den Werdegang von Slotta und Ganz. Ich dachte bei mir: die sind gut vorbereitet. So erfuhren die Gäste des Neujahrs-Empfangs viele Einzelheiten aus der jeweiligen Biografie. Neben Informationen über den beruflichen Werdegang beim Saarländischen Rundfunk und das sonstige ehrenamtliche Engagement legte Weins den Schwerpunkt bei Ganz auf seine Aktivitäten in Bischmisheim: sein Engagement für den Fußballverein 09 Bischmisheim vor allem als Vorsitzender 1990 - 1997 und 2011 - 2017. Inkl. der Herausgabe des Vereinsmagazins, das zur Dorfzeitung geworden war. Seit 2016 an der Spitze des Kulturrings kümmere sich Ganz mit Heike Hippchen und Corinna Miller um die Gemeinschaftsveranstaltungen und besonders um die Geschichte sowie um die Weiterentwicklung des Dorfes. Lob sprach Weins vor allem für die neue Veranstaltung des „Un-politischen Aschermittwochs“ aus.

Bei Delf Slotta hoben die Laudatoren - hier abgesehen von seinem Broterwerb als Regierungsdirektor in verschiedenen Ministerien und seinem Einsatz für die Erinnerungskultur im Bergbau - die Übernahme der Verantwortung im Kulturring von 2005 bis 2015 hervor. Unter seiner Leitung - im Team mit Werner Wagner und Kai Hippchen - wurden in dieser Zeit viele Veranstaltungen durchgeführt und einige sogar neu geboren: nach dem Dorffest das Erntedank- und Grumbeerfest, die Tafel im Kirchgarten, der Weihnachtsmarkt rund um die Schinkelkirche, die Gewerbeschau, der Neujahrsempfang, aus dem später ein bunter Abend unter dem Titel „Un-politischer Aschermittwoch“ hervorging. Hier kümmere er sich zudem seit 2009 als Vorsitzender der Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim um den Erhalt des Wahrzeichens dieses Stadtteils. Besondere Erwähnung fanden die Lichtinstallation der Kirche und die zahlreichen (weltlichen) Veranstaltungen in der evangelischen Kirche.

OB unterstützt Bauvorhaben des FV 09 und des OGV

Dass Peter Jacoby dem noch Vieles aus dem Leben der beiden Bischmisheimer hinzufügen konnte, lag auch daran, dass sich ihre Wege immer mal wieder gekreuzt haben. Slotta und Ganz zeigten sich bei ihren Dankesworten sichtlich bewegt ob der vielen schönen Worte über ihre berufliche und ehrenamtliche Tätigkeit. Ganz nutzte zudem die Gelegenheit, sich beim Oberbürgermeister für dessen Unterstützung zur Installation einer LED-Flutlichtanlage beim Fußballverein und zum Erweiterungsbau der Kelterei um die Brennerei beim Obst- und Gartenbauverein zu bedanken.
Vielen Dank an die Initiatorin Dr. Christel Weins. 2021 werden turnusmäßig wieder ehrenamtlich tätige Nachwuchskräfte geehrt.

rdg. 

26.01.20 - Zum Tode von Herbert Binkert

Zum Tode von Herbert Binkert

Wir trauern um einen der größten Spieler und Trainer im Saar-Fußball: Am 4. Januar 2020 ist Herbert Binkert im Alter von 96 gestorben. Seine letzte Lebensphase verbrachte er im Caritas Seniorenhaus in Bischmisheim, wo ich ihn namens des FV 09 Bischmisheim und des Kulturrings verschiedentlich besuchte und zu seinen Geburtstagen beglückwünschte. Wenn der amtierende Präsident des Saarländischen Fußballverbandes, Adrian Zöhler, seine „große Fairness“ hervorhob, mit der sich Binkert viele Sympathien auf und neben dem Fußballplatz erworben hatte, dann kann ich das nur bestätigen. Wir hatten beim FV 09 vor Jahren die Idee, am Fußball interessierte Bewohnter des Seniorenhauses zu Heimspielen einzuladen. Charly Prüm, früher AH und Schiedsrichter, war einer der Nutznießer. Und eben Herbert Binkert. Unser „Rund-um-sorglos-Paket“: Rainer Kohl und ich holten Herrn Binkert an der Pforte des Seniorenhauses in Rainers Auto ab und brachten ihn ebenso wieder zurück. Dazwischen hat er sich ein Verbandsspiel angeschaut (leider eine Niederlage der 1. Mannschaft), auf Einladung des Vereins bei prima Wetter Kuchen gegessen und Kaffee getrunken, ehe es wieder zurückging. Pünktlich, wie er sagte, da ihn die Familie seines Sohnes Manfred zum Essen eingeladen hatte. Sein Abschiedsgeschenk für Rainer und mich: Der große, vielleicht größte saarländische Fußballer bot uns das DU an. Was wir natürlich gerne und dankbar annahmen.
Auch wenn er kein Nullneuner war: sein Interesse am 09 war stets vorhanden. Und hatte spätestens begonnen, als er nach Bischmisheim gezogen war. Ich erinnere mich, dass er als Zuschauer beim Nachwuchstraining meinem Sohn Andreas, Ende der 80er Jahre Jugend-Trainer des FV 09, Übungsleiterhefte, die er als Trainer nach wie vor bezog, mit hilfreichen Anleitungen für den Trainingsbetrieb weitergab.

Als ich mich am Abend des 3. Januar beim gemütlichen und zugleich stimmungsvollen Neujahrsempfang des cts-Seniorenhauses nach Herberts Befinden erkundigte, deutete die Antwort schon auf seinen nahen Tod hin: Er sei dabei sich zu verabschieden… Und einen Tag später war es traurige Gewissheit: Herbert Binkert ist tot!

Bei der würdigen Trauerfeier unter Leitung von Pfarrer Karsten Siegel am 15. Januar 2020 in unserer Schinkelkirche war es einem langjährigen Weggefährten vorbehalten, an Herbert Binkerts vornehmlich saarländische Jahre zu erinnern: Ministerpräsident und Bundesminister a.D., Ex-FCS-Vorsitzender und AH-Leiter Reinhard Klimmt, nahm alle Gäste des Trauergottesdienstes auf eine heiter-besinnliche Zeitreise mit. Darunter so prominente Fußballer wie Werner Otto, Horst Zinngraf, Wolfgang Seel und Egon Schmidt, die ihren Mitspieler bzw. Trainer vor seinem letzten Weg die Ehre erwiesen. Danke, Herbert. Und: Schlaf gut!

rdg.
Foto: "Autogrammkarte Binkert: Frank Schley“

24.01.20 - Führung durch die Bischmisheimer Schinkelkirche am 18.02.2020

Führung durch die Bischmisheimer Schinkelkirche am 18.02.2020

Die Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim lädt ein!
Führung durch die Bischmisheimer Schinkelkirche mit Vorführung des Lichtkunstprojektes

In Bischmisheim hat sich 2009 die „Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim“ konstituiert. Wesentlicher Stiftungszweck ist der Erhalt des berühmten, 1822-1824 von Karl Friedrich Schinkel errichteten evangelischen Gotteshauses, das mit seiner oktogonalen Form aus dem Rahmen der Kirchen in der näheren und weiteren Umgebung fällt und als ein Meisterwerk des Klassizismus und als „der“ Idealbau einer evangelischen Dorfkirche gilt.

Am Dienstag, den 18. Februar, lädt die Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim um 18.00 Uhr nach Bischmisheim in die Schinkelkirche ein, um Interessenten zum einen diese faszinierende Bauschöpfung Karl Friedrich Schinkels in allen Einzelheiten nahezubringen. Zum anderen werden der Vorsitzende des Stiftungsrates Delf Slotta gemeinsam mit dem Stiftungsratsmitglied Dr. Gerd Brosowski die Stiftung und deren Arbeit vorstellen sowie das Ende des Jahres 2014 fertiggestellte, spektakuläre Lichtkunstprojekt erläutern und vorführen.


„Die Stiftung Schinkelkirche freut sich darauf, möglichst viele Besucherinnen und Besucher am 12. März in Bischmisheim zur Kirchenführung begrüßen zu dürfen“, so Delf Slotta und Dr. Gerd Brosowski. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Spende zur Förderung der Stiftungsarbeit wird erbeten. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.


Weitere Infos zur Schinkelkirche:

„Keine Maskerade - das Nothwendige der Construction schön gestalten“, so formulierte Karl Friedrich Schinkel den Grundsatz seiner Baukunst. Schinkel, geboren am 13. März 1781 in Neuruppin und gestorben am 09. Oktober 1841 in Berlin, war Architekt in preußischen Diensten und stieg bis zum Baumeister des preußischen Königs auf. Seiner von ihm entworfenen und 1822-1824 erbauten Kirche in Bischmisheim hat er eine spektakuläre Achteckform mit einer umlaufenden Empore im Innern gegeben. Altar, Kanzel und Orgel bilden eine Achse, um die sich die Gemeinde in dichter, aber keineswegs enger Form versammelt. Die Symmetrie der Achteckform, die gefälligen Proportionen der Außenmauern, die leuchtende Tageshelle im Innern verleihen der Kirche eine malerische und doch unaufdringliche Schönheit, eine wohltuende „stille Größe“. Noch heute verkörpert die Kirche die Vorstellungen, welche der größte preußische Baumeister des 19. Jahrhunderts von einer evangelischen Dorfkirche hatte.
 

28.12.19 - Lukas und Eltern sagen „Dankeschön, Bischmisheim“

Lukas und Eltern sagen „Dankeschön, Bischmisheim“

Wieder einmal haben die Bürgerinnen und Bürger von Bischmisheim sowie ihre Gäste aus nah und fern ihre Anteilnahme, ihre Solidarität, ihr großes Herz für die Nöte anderer bewiesen und die über den Kulturring und seine Vereine sowie die Evangelische Kirchengemeinde initiierten Spendenaufruf zugunsten des kleinen Lukas Lagaly mehr als großzügig beantwortet. Konnten wir bereits nach dem Martinsumzug und den dort erzielten Erlösen und Spenden einen symbolischen Scheck über 700 Euro an die strahlenden Eltern übergeben (siehe Foto), so hat auch der Weihnachtsmarkt noch einmal eine schöne Summe in die arg strapazierte Kasse der leidgeprüften Eltern von Lukas „gespült“. Nach Auszählung aller Spenden konnte Geschäftsführerin Heike Hippchen weitere 610 Euro an Familie Lagaly übergeben. Alle Beteiligten, alle Spenderinnen und Spender hoffen, dass Mama und Papa Lagaly damit der Kauf des von Lukas dringend benötigten Medikaments Spinraza, weitere therapeutische Maßnahmen sowie der Umbau der Wohnung zugunsten ihres kleinen Schützlings erleichtert wird.

Namens der Initiatoren der Spendenaktivitäten und der Familie Lagaly bedanken wir uns auf diesem Wege bei allen Spenderinnen und Spendern und wünschen im Auftrag der Eltern und ihres kleinen Sonnenscheins ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr, in dem es insbesondere dem kleinen Lukas hoffentlich besser geht. Wer noch weiter spenden will, kann dies nach wie vor tun. Hier die Daten des Spendenkontos: Deutsche Muskelstiftung, IBAN DE 97 6602 0500 0008 7390 04, Bank für Sozialwirtschaft, Verwendungszweck: Lukas Lagaly.

22.11.19 - Lukas braucht Eure Hilfe!!!

Lukas braucht Eure Hilfe!!!

Hallo,

mein Name ist Lukas Lagaly. Ich wurde am 26.12.2018 geboren und wohne mit meinen Eltern, Julia und Dominik, in Bischmisheim. Das Schicksal hat uns schwer getroffen. Ich leide seit Geburt an der sehr seltenen Erbkrankheit SMA Typ 1, “Spinale Muskelatrophie. SMA ist eine genetisch bedingte neuromuskuläre Erkrankung. Bei ca. 50% der SMA-Patienten  treten erste Symptome bereits in den ersten Lebensmonaten auf (SMA Typ 1). Die Kinder sterben in der Regel vor Vollendung des 2. Lebensjahres durch Versagen der Atemmuskulatur.

Doch es gibt Hoffnung! Seit 2017 gibt es das Medikament “Spinraza, das den Krankheitsverlauf verlangsamt. Dadurch besteht auch für mich die Hoffnung, etwas länger leben zu können. Meine Eltern unterstützen mich, wo es nur geht. Aber leider sind ihre finanziellen Möglichkeiten begrenzt, um mir ein leichteres, würdiges Leben sowie zusätzliche therapeutische Massnahmen zu ermöglichen. Deswegen sammeln Mama und Papa Spenden für mich, um z.B. Hilfsmittel, Zuzahlungen, alternative Therapien oder Umbauten der Wohnung zu finanzieren.

Für Eure Hilfe bekommt Ihr mein glücklichstes Lächeln.
Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung.
Euer Lukas



Spendenkonto:
Deutsche Muskelstiftung
IBAN: DE97 6602 0500 0008 7390 04
BIC: BFSWDE33KRL
Bank: Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck: Lukas Lagaly


Außerdem wird der Kulturing Bischmisheim am Weihnachtsmarkt Spenden für Lukas sammeln. Achtet auf die blauen Spendendosen!!!

07.09.17 - Gesucht: Westwall-Fotos im Rahmen des „Geschichtsstammtischs“

 Gesucht: Westwall-Fotos im Rahmen des „Geschichtsstammtischs“

Obwohl die Sommerpause der Initiative des Kulturrings Bischmisheim zur Ergründung der jüngeren Geschichte unserer Gemeinde noch andauert und ein neuer Termin für den nächsten „Geschichtsstammtisch“ noch nicht festgelegt ist, geht die Arbeit in kleineren Gruppen weiter. Gerade letzten Sonntag traf sich auf Initiative von Horst Schmeer eine kleine Gruppe mit den „Stammtischlern“ Willi Hussong, Patrik Frank und Rolf-Dieter Ganz im Hause „Hof in den Birken“. Bestens versorgt von der Chefin des Hauses mit Grumbeersupp un Quetschekuche öffnete der Hausherr sein Schatzkästlein mit allerlei historischen, teilweise über 100 Jahre alten Dokumenten und Fotos, die der Vorsitzende des Kulturrings mit den Worten kommentierte: „Einfach sagenhaft, was Sie über die Jahrzehnte bewahrt haben.“ Auch die übrigen Anwesenden kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zumal die älteren Herren und Damen - neben Frau Schmeer auch die Schwester von Willi Hussong, Frau Gusenburger - viele Anekdoten rund um die Bilder und Texte zu erzählen wussten. Der Kulturring bleibt selbstverständlich an dem Thema und der Recherche der letzten 100 Jahre dran und wird demnächst zu einem neuen Termin einladen.

Ein konkretes Anliegen hat in diesem Zusammenhang Patrik Frank, wohnhaft Feldstraße, Telefon 0681/98 90 90 95. Obwohl er bereits über einen beachtlichen Fundus an Bildern, Skizzen und weiteren Unterlagen über den Westwall in und um Bischmisheim verfügt, sucht er weiter nach Dokumenten - siehe sein Poster, das in unserer Gemeinde aushängt. Es ist davon auszugehen, dass noch etliche unveröffentlichte Bilder von Westwallanlagen, Bunkern und ähnlichen Überbleibseln in privaten Schubladen oder Dokumentenmappen in Bischmisheim, sicher auch in der nächsten Umgebung in Brebach und Ensheim schlummert. Wer in diesem Zusammenhang etwas anzubieten hat, sollte sich zeitnah an Patrik Frank wenden. Er garantiert im Auftrag des Kulturrings nach Sichtung und evtl. Reproduktion der Fotos und Dokumente die unbeschädigte Rückgabe. Sollte es zu Veröffentlichungen im Internet oder in gedruckter Form kommen, werden die Besitzer logischerweise namentlich erwähnt.
Also, schauen Sie mal nach, ob bei Ihnen nicht noch das ein oder alte Foto vom Beginn und der Mitte des vorigen Jahrhunderts vorhanden ist. Manchmal werden diese Erinnerungsstücke ja in einem alten Schuhkarton aufgehoben und geraten somit in Vergessenheit. Wir wollen diese „Schätze“ heben und der Nachwelt erhalten.

30.03.16 - Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Während der letzten Vorstandsitzung des "Elferrates" haben wir beschlossen, dass es eine gute Idee ist, wenn der Kulturring eine Facebook-Seite hat.

Und hier ist sie:
https://www.facebook.com/kulturringbischmisheim/

Ziel der Seite ist es, relevante Infos der Vereine und Institutionen, die dem Kulturring angehören, zu verbreiten.

Also schaut auch mal auf Facebook vorbei und teilt, likt und kommentiert...