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14.04.22 - Bischmisheim lebt!

Bischmisheim lebt!

Da war sie wieder, die bunte Vielfalt unseres dörflichen (Vereins-)Lebens! Bei der Vollversammlung der im Kulturring zusammen geschlossenen Vereine am Dienstag, 12. April  berichteten die Vertreterinnen und Vertreter wie schon im Herbst über viele schöne Initiativen, Veranstaltungen, Projekte, Pläne im laufenden Jahr 2022:

  • die Gottesdienste in der Schinkelkirche bzw. in St. Theresia (seit neuestem Pfarreiengemeinschaft St. Remigius)
  • Kässchmieressen des FV 09 (Karfreitag) und Fest für alle im Kriegergäärdsche (25.06.)
  • "mit Musik in den Mai" des OVB am 30.04. ab 18 Uhr auf dem Schulhof mit Teilnahme der Freiwilligen Feuerwehr, die einen kleinen Maibaum aufstellen wird
  • wieder Kelterfest des OGV (2./3. Juli)
  • Mitgliederversammlung TVB (7.05.) bis hin zum Herbstball 135 Jahre TVB (5.11.)
  • 50 Jahre Fechinger Bad
  • Mission Titelverteidigung des VdM (8.05.) und Oldtimerrallye (4.09.) usw.
  • ... sozusagen immer dabei das DRK. 

Zum Glück nur wenige Absagen - so die Tage der offenen Tür auf dem Karcherhof und der Thalmühle (Auswirkungen von Corona, Kapazitätsprobleme) und das Maibaumstellen der Feuerwehr in gewohnter Weise und am traditionellen Ort.

Im weiteren Verlauf der Versammlung galten dennoch viele Diskussionsbeiträge den Sorgen und Nöten unserer Geschäfte, unserer Gasthäuser und „unserer“ Ukrainer. Gerade bei letzterem viele stille Solidarität und spontane Hilfe von privater Hand sowie verschiedener Vereine (VPEM, TVB, FV 09, OVB…).

Aus Sicht des Vorstands des Kulturrings ging es u.a. um die Frage „Grumbierefeschd ja oder nein?“ Die erfreuliche Antwort: die anwesenden Vereinsvertreterinnen und -Vertreter eindeutig für die Wiederaufnahme der Tradition nach 2018 mit dem verregneten Finale. Als Termin einigte sich die Versammlung auf Sonntag, 2. Oktober. Derzeit prüft der Kulturringvorstand, ob der Wunschtermin mit der gesamten Terminlage in Stadt, Land, Dorf und Vereinen passt.

In weiteren Berichten des Vorstands ging es im weitesten Sinne um das Jubiläum „200 Jahre Schinkelkirche“. Nach der erfolgreichen Umbenennung der Haltestellenschilder der Linie 137 in „Schinkelkirche“ wurden weitere Initiativen in Zusammenarbeit mit der Kirche gestartet: so sollen Bilder der aktuellen Schinkel-Ausstellung der Künstlergruppe Schinkelkirche (Leitung Marlene Grund) im Kubus der Stadtsparkasse am Neumarkt zur Verschönerung der Telefon- und Stromkästen hinzugezogen werden; der Schweizer Architekt Prof. Max Dudler als Schinkelkenner und -Verehrer (Ausgestaltung Berliner U-Bahnhof Museumsinsel analog Schinkels Bühnenbild der Zauberflöte 1816) für einen Vortrag gewonnen werden; die Katholiken Bischmisheims gratulieren der Kirche und ihren Mitgliedern mit besonderen Gottesdiensten namhafter Pastoren aus dem Bistum Trier zum Geburtstag…
Schließlich berichtete Vorsitzender Ganz vom Fortgang des Projekts „Stele mit historischen Bildern“, das seit dem viel zu frühen Tod von Frank Schley („Chefgrafiker vom Dorf“) brach lag, jetzt aber in seinem Sinne fortgeführt wird.

Insgesamt blieb nicht nur an diesem Abend die positive Feststellung: Bischmisheim lebt - allen Unkenrufen zum Trotze. Hinsichtlich der zahlreichen Maßnahmen und Veranstaltungen könnte die österliche Botschaft auch lauten: Bischmisheim ist auferstanden aus der Trübsal und dem Ausbremsen von Corona; die Vereine stellen sich den damit verbundenen Herausforderungen. Und machen das Beste daraus.
In diesem Sinne wünschen der Kulturring und seine Vereine: Frohe und friedvolle Ostern!
In Abwandlung eines Zitats des bayerischen Kabarettisten, Moderators und Musikers Hannes Ringlstetter zu seinem Heimatland Bayern die Version für unseren Stadtteil: „Bischmisheim wird nicht untergehen! Und wenn doch, erfahren Sie es hier als erstes!“

rdg