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11.10.21 - Die Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim und die Evangelische Akademie laden ein!

Die Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim und die Evangelische Akademie laden ein!

Führung durch die Bischmisheimer Schinkelkirche mit Vorführung des Lichtkunstprojektes

In Bischmisheim hat sich 2009 die „Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim“ konstituiert. Wesentlicher Stiftungszweck ist der Erhalt des berühmten, 1822-1824 von Karl Friedrich Schinkel errichteten evangelischen Gotteshauses, das mit seiner oktogonalen Form aus dem Rahmen der Kirchen in der näheren und weiteren Umgebung fällt und als ein Meisterwerk des Klassizismus und als „der“ Idealbau einer evangelischen Dorfkirche gilt.
Am Donnerstag, den 28. Oktober, laden die Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim und die Evangelische Akademie im Saarland um 17.00 Uhr nach Bischmisheim in die Schinkelkirche ein, um Interessenten zum einen diese faszinierende Bauschöpfung Karl Friedrich Schinkels in allen Einzelheiten nahezubringen. Zum anderen wird der Vorsitzende des Stiftungsrates Delf Slotta die Stiftung und deren Arbeit vorstellen sowie spektakuläre Lichtkunstprojekt erläutern und vorführen.
„Die Stiftung Schinkelkirche und die Evangelische Akademie freuen sich darauf, möglichst viele Besucherinnen und Besucher am 28. Oktober in Bischmisheim zur Kirchenführung begrüßen zu dürfen“, so Delf Slotta. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Spende zur Förderung der Stiftungsarbeit wird erbeten. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die aktuellen Pandemiebestimmungen.

Weitere Infos zur Schinkelkirche:
„Keine Maskerade - das Nothwendige der Construction schön gestalten“, so formulierte Karl Friedrich Schinkel den Grundsatz seiner Baukunst. Schinkel, geboren am 13. März 1781 in Neuruppin und gestorben am 09. Oktober 1841 in Berlin, war Architekt in preußischen Diensten und stieg bis zum Baumeister des preußischen Königs auf. Seiner von ihm entworfenen und 1822-1824 erbauten Kirche in Bischmisheim hat er eine spektakuläre Achteckform mit einer umlaufenden Empore im Innern gegeben. Altar, Kanzel und Orgel bilden eine Achse, um die sich die Gemeinde in dichter, aber keineswegs enger Form versammelt. Die Symmetrie der Achteckform, die gefälligen Proportionen der Außenmauern, die leuchtende Tageshelle im Innern verleihen der Kirche eine malerische und doch unaufdringliche Schönheit, eine wohltuende „stille Größe“. Noch heute verkörpert die Kirche die Vorstellungen, welche der größte preußische Baumeister des 19. Jahrhunderts von einer evangelischen Dorfkirche hatte.