Bischmisheim ist auf der Höh
nur eine Trennlinie

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02.05.19 - 8. Geschichtsstammtisch: Freilicht-Museum Bischmisheim

8. Geschichtsstammtisch: Freilicht-Museum Bischmisheim

Auf den Spuren des „Wehrdorfes Bischmisheim“ - so könnte man den spannendsten Punkt des letzten Geschichtsstammtischs im Gasthaus Bürgerhof/Matze nennen. Was Mitglied Patrik Frank inzwischen an Informationen, Belegen, historischen Materialien über die Verteidigungsanlagen in und um Bischmisheim in den letzten Jahren mit großem Zeitaufwand zusammengetragen hat, ist in der Tat beeindruckend. Diesmal hatte er Dokumentationen der Wehranlagen, des Westwalls mit Bunkern, Höckerlinie, Unterständen, Geschützständen, Schützengräben etc. dabei, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestaunt wurden: Fotos, Reproduktionen, Luftaufnahmen, Zeichnungen (minutiös und plastisch aus der Feder eines gleichgesinnten polnischen Forschers) breitete Patrick Frank auf den Tischen im Nebenraum aus. Dabei unveröffentlichtes Material, an das er auf verschiedenen Wegen herangekommen ist - oft mit dem Einsatz privater finanzieller Mittel. Denn viele Dokumente sind urheberrechtlich geschützt, so dass wir selbst in unserem Internet davon nichts veröffentlichen dürfen. Konkret ging es um historisches Material aus Ensheim und Bischmisheim: Verlauf und Aussehen der Höckerlinie (wie sie z.B. die heutige Brebacher Straße kreuzte), Zugänge zu Bunkern und Geschütztständen, auf denen sogar die Wehrmachtshausnummern noch zu erkennen sind. So beeindruckend wie die Dokumente auch waren - gerade beim Thema Straßensperre in der Brebacher Straße „Nähe Kappels Haus“ gab der Älteste im Kreis, Rudi Wagner, zu bedenken, dass er diese Wehranlagen als kleiner Bub nie gesehen hatte. Hier die persönliche Erinnerung, da die fotodokumentarischen Beweise. Ein spannender Rückblick. Vielleicht sogar ein Thema für eine öffentliche Veranstaltung…?

Der nächste Geschichtsstammtisch findet am Sonntag, 30. Juni 2019 um 11.00 Uhr im Bürgerhof/Matze statt. Warum nicht auch mit Dir/Ihnen?