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26.03.18 - Muntere Mundart mit Heike Altpeter und Schorsch Seitz

Muntere Mundart mit Heike Altpeter und Schorsch Seitz

Mundart hoch zwei - so hätte das Motto eines überaus unterhaltsamen Abends im „Kunstwerk“ in der Scheidter Straße in Saarbrücken letzten Donnerstagabend auch lauten können. Veranstaltungsprofi und Entertainer Schorsch Seitz hatte Noch-Neuling  Heike Altpeter vom Geisberg an die Hand und der Roman- und Dialekt-Autorin von Anfang an das noch leicht vorhandene Lampenfieber genommen. Auf ihrem Werbe-Plakat hatten sie einen Abend „Kloor geschwätzt & frech gesung“ versprochen. Diese Kombination von Mundart-Musik und Mundart-Gesang kam beim Publikum prima an, der Funke sprang sofort von der kleinen Bühne auf den Gastraum über, in dem viele Bischmisser fast für ein Heimspiel für ihre Heike sorgten. Zuhören, schmunzeln, lachen, mitsingen und mitklatschen - die Zuhörer hatten ihre helle Freude am fröhlichen Spiel dieses ungewöhnlichen Duos. Auch die prominenten Gäste hatten ihren Spaß. An der Spitze Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz ebenso wie Kabarettist und Karnevalist Ewald Bluhm alias „Elfriede Grimmelwiedisch“ und Popart-Künstler Mike Hieronymus.

Schorsch Seitz sorgte als bekennender Saarländer mit seiner Interpretation von bekannten (Pop-)Songs gleich für Stimmung. So kam es u.a. zur Begegnung mit den BeeGees, den Beatles und Herbert Grönemeyer, die offensichtlich Lieder von Schorsch Seitz in ihrem Repertoire zu Weltruhm verholfen haben. Ähnliche Themen über Zwischenmenschliches auch bei den Kurzgeschichten, Reimen und Sprüchen von Heike Altpeter, Vieles in Mundart und mit überraschenden Pointen. Von der fröhlichen Stimmung angesteckt sang sie bei den Liedern ihres Kollegen mit - auch hier bewies sie ihr Talent. Da blieb auch das Publikum nicht ruhig.
Das Ambiente im Kunstwerk trug zum Gelingen des Abends bei. Eine verführerische Speisekarte mit leckeren Salaten, wie wir uns überzeugen konnten.

Bleibt die Frage, ob solch eine Veranstaltung auch in Bischmisheim Erfolg hätte? „Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande“, meinte Heike Altpeter zweifelnd. Doch erste Auftritte - z.B. beim „Un!politischen Aschermittwoch“ in der Festhalle - kamen auch bei den meisten Einheimischen gut an. Und im „Kunstwerk“ hat sie bewiesen, dass sie sich an der Seite eines Profis nicht zu verstecken braucht. So erlebt hat dieses Duo Zukunft.