Bischmisheim ist auf der Höh
nur eine Trennlinie

Ein herzliches Willkommen in Bischmisheim...

Bischmisheim

Bischmisheim ist ein Stadtbezirk der Landeshauptstadt Saarbrücken, im schönen Saarland gelegen. Der Ort liegt auf dem Höhenrücken rechts der Saar, etwa fünf Kilometer östlich der Innenstadt von Saarbrücken und gehört zu den ältesten Orten des Saarlandes. Bischmisheim ist einer der landschaftlich am schönsten gelegenen Stadtteile von Saarbrücken. Von der Stelle des Wasserhochbehälters auf der Gemarkung "Steinacker" bietet sich ein herrlicher Rundblick über weite Teile des Saarlandes und in das kaum sechs Kilometer entfernte Lothringen.

In diesem beschaulichen Stadtteil, der sich seine Identität über viele Jahre erhalten hat und dessen Entwicklung gepflegt wurde, leben heute etwa 4300 Einwohner. Nicht ohne Grund haben sich die "Bischmisser", wie die Einwohner im Volksmund genannt werden, den Wahlspruch "Bischmisheim ist auf der Höh!" auf die Fahnen geschrieben. Denn Bischmisheim ist nicht nur aus geographischer Sicht, sondern auch von sportlicher, kultureller und auch kulinarischer Seite auf der Höh'.

Das Wahrzeichen des Ortes ist unbestritten die Schinkelkirche. Das im Ortskern gelegene klassizistische Oktogon ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Wer den Weg hoch nach Bischmisheim gefunden hat, weiß sehr genau, was der Ort ganzjährig zu bieten hat:

  • eine gute Infrastruktur, die die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs abdeckt
  • ein breitgefächertes Vereinsangebot, das Aktivitäten für jeden Geschmack bereithält
  • traumhafte Wanderwege mit beliebten Ausflugszielen
  • interessante Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Dorffest, das Erntedank- und Grumbeerfeschd oder der traditionelle Weihnachtsmarkt

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann wünschen wir Ihnen viel Spaß beim "Surfen" durch Bischmisheim!

News

03.03.17 - Aschermittwoch-Premiere gut gelungen

Aschermittwoch-Premiere gut gelungen

Das einhellige Urteil der annähernd 200 Gäste in der vollbesetzten Festhalle Bischmisheim lautete: „Es war e richtig scheener Omend.“ Die Veranstalter - der Kulturring Bischmisheim und die unter seinem Dach vereinigten Vereine der Gemeinde - hatten für diesen 1. UN!POLITISCHEN ASCHERMITTWOCH im Programm des bunten Abends und beim anschließenden kalten Buffet die richtige Mischung von Musik, Tanz, Gesang, (Mundart-) Wortbeiträgen, Interviews mit prominenten Bischmisheimern sowie eingelegten Heringen, verschiedenen Wurstsorten und Dipps gefunden. Noch Stunden nach den kurzweiligen etwas mehr als 90minütigen Darbietungen saßen die Bischmisser zusammen, ließen das Gesehene und Gehörte Revue passieren. Kurzum: sie fühlten sich bestens unterhalten. Was auch für den prominentesten Gast des Abends galt, Bezirksbürgermeister Daniel Bollig.

SPD-Bischmisheim und Kulturring - ein Gedanke

Ausgangspunkt war der Aschermittwoch vor einem Jahr, als die NPD in unserer Festhalle tagte. Die Reaktion war zweigeteilt: zunächst gab es eine Gegendemonstration zwischen Matze und Turnplatz, wo von Polizeikräften geschützt eine Kundgebung unter dem Motto „Bunt statt Braun“ stattfand. Zweiter Schritt: unabhängig voneinander buchten die Bischmisheimer SPD-Kollegen mit Bezirksrat Philipp Stalter und der Kulturring die Festhalle für den Aschermittwoch 2017. Aus zwei mach eins gleich 1. UN!POLITISCHER ASCHERMITTWOCH - von der Dorfgemeinschaft für die Dorfgemeinschaft. Die Säulen des Programms waren wie gewohnt und doch immer wieder begehrt und bewundert der Orchesterverein, der Sängerchor und Turnverein mit seinen Tanzformationen. Dazu sollten einige Überraschungsgäste auftreten.

Das Programm begann drei Minuten vor sieben, als die gudd Stubb schon fast bis auf den letzten Platz besetzt war. Unter Leitung von Michael Schmidt ging es schmissig los. Die Titel: Musik ist Trumpf; TSOP The Sound of Philadelphia; Boney M. Super Hits,; Y.M.C.A. und Thank you for the music. Viel Beifall für diesen munteren musikalischen Aufmacher. Kaum war der letzte Ton verklungen, machen Kai Hippchen, Frank Schley und Rolf-Dieter Ganz die Bühne frei für die „Six Teens“ des Turnvereins unter Leitung von Sandra Hippchen und Laura Fischer mit ihrer getanzten Version des Poptitels „Up Town Funk“. Ansage aus dem Hintergrund und schon stand der Vorsitzende des Kulturrings am Rednerpult. Rolf-Dieter Ganz nutzte den Übergang von „Faasenacht zu Bußgesang, von roter Nas zu Kreuz mit Asche“ zu einer gereimten Begrüßung aller Vereinsvertreterinnen und -Vertreter und aller übrigen Gäste. Ebenso gereimt ließ er einen Rückblick auf das letzte Jahr und die Höhepunkte folgen.

Es folgte der umjubelte Auftritt des gemischten Sängerchores. Unter der Stabführung von Friedel Hary (Ommersheim) interpretierten sie schwung- und stimmungsvoll die Lieder „Möge die Straße uns zusammenführen“, „Über den Deich“; „The Exodus Song“ sowie „One Moment in Time“. Eine erste Kostprobe von Bischmissa Mundart gab Horst E. Schmeer mit seiner „Geschicht’ vom Kanonehennrich“. Ihn vorzustellen, so Ganz, hieße Eulen nach Athen tragen oder Spanferkel zum Reinsche. Danach gab es wieder einen optischen und akustischen Schmaus mit dem zweiten Tanz der „Six Teens“, die sich für den zweiten Auftritt und den Titel „Grooving Bongos“ rasch umgezogen hatten.

Überraschungsgast Nr. 1 am Mikrofon von Rolf-Dieter Ganz war der Chef des 1. BC Bischmisheim, Frank Liedke, der somit an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Die Badminton-Spieler des BCB - die den Namen unserer Gemeinde in alle Welt tragen - schicken sich derzeit an, im Finale der vier besten Teams Mitte Mai in Bad Hersfeld den nächsten Titel „Deutscher Mannschaftsmeister“ zu erobern. Da heißt es „Daumen drücken“. Für die kommende Saison kündigte Liedke eine besondere Verstärkung an: die Nr. 1 des ärgsten Konkurrenten TV Refrath, Fabian Roth.

Auf den weitgereisten Funktionär in Sachen Badminton folgte das Bischmisser Mäde, Heike Altpeter, die sich nach ersten schriftstellerischen Arbeiten mit mystischen Romanen jetzt auf die Spuren ihrer Heimat gemacht hat und ein erstes kleines Büchlein unter dem Titel „Früher und Heute“ mit Geschichten aus Bischmisheim veröffentlicht hat. Ihre Kostproben: „Als Stefan noch ein Schuljunge war“; „De Wirt unn die Mundart“, „Auf der Höh“ und „Gedanken zur heutigen Zeit“. Liebesbeweise zur Heimat aber auch eine nachdenklich stimmende Betrachtung zur aktuellen Lage unserer Gesellschaft.

Überraschungsgast Nr. 2 war ein junger Mann, der Bischmisheim lokal, regional und demnächst auch bundesweit vertreten wird: Mister Saarland 2017 - Pascal Kappés. Von ihm sagte Ganz, dass er ob als Fußballer u.a. in den Diensten des FV 09 oder als Model stets seinen Körper eingesetzt hat und einsetzt. Pascal verriet den Gästen in der Halle, dass seine Ex-Freundin ihn auf den Laufsteg „geschickt“ hat. Anfangs des Jahres gewann er die Wahl zum Mr. Saarland (siehe Fotos auf der Leinwand) und wird unser Land im Dezember bei der Wahl zum Mr. Germany vertreten. Der nächste Schritt seiner noch jungen Karriere führt ihn jetzt schon nach Berlin - wo erste Versuche im Schauspielfach anstehen. Grund genug, die Laufbahn des Ex-Rehbock auch künftig zu verfolgen.

„Hemmweh no Bischmisse“ bekundete Horst Schmeer bei seinem zweiten Vortrag - wieder in der Bischmissa Mundart, über die er bereits drei Broschüren veröffentlicht hat. Sein Schlusspunkt in Ermangelung eines Pfarrers war ein Gebet uff Platt. Kaum war der lang anhaltende Beifall verrauscht, kündigte der Kulturring-Vorsitzende an, dass in Kürze das Buffet geöffnet wird. Der reich gedeckte Tisch war dann auch das Ziel der vielen inzwischen hungrigen Gäste. Die Wartezeit vertrieben sie sich mit der Betrachtung der von Heike Hippchen liebevoll zusammengestellten Fotos aus Bischmisheim 2016 auf der großen Leinwand.

Letzte Worte des Vorsitzenden: Großer Dank an alle Helferinnen und Helfer für dieses schöne Fest: Philipp Stalter, Marie-Luise Wilhelm & Team, Rolf Hippchen, Rolf-Dieter Ganz, Fritz Lagaly, Kai Hippchen, Nadine Lang, Heike Hippchen, Hannelore Hamm, Werner Schwindt, Renate Lagaly, Corinna Miller & Team, Marlene Nemenich, Ingrid Deutsch, Frank Schley, Jan Mandernach…
Fazit nach dem Abbau und dem Abschmücken der Halle: Wer nicht dabei war, hat echt etwas verpasst!

rdg.

23.02.17 - Lichtinstallation und Autorenlesung in Bischmisheim

Lichtinstallation und Autorenlesung in Bischmisheim

Die ev. Schinkelkirche in Bischmisheim war im Februar der stimmungsvolle Rahmen für eine Lesung des saarländischen Schriftstellers Georg Fox.

Die Stiftung „Schinkelkirche Bischmisheim“ hatte zu dieser Lesung eingeladen. Delf Slotta, Vorsitzender der Stiftung, sprach die Begrüßung und erläuterte vor den zahlreichen Zuhörern, dass es Fox als Schriftsteller für Hochdeutsch und saarländische Regionalsprache wie kaum ein anderer verstehe, die Seele des Saarländers in hintersinnige Texte zu verpacken. Der Autor bot einen Querschnitt über seine literarisches Schaffen und spannte den Bogen von den Kurzgeschichten aus dem Buch „Zeitzeichen“ über die Mundartkolumnen in „Saa, was de willschd“ bis zu neueren Gedichten und Geschichten. Besonders beeindruckend waren Texte aus dem Buch „Hausgeheischnis“, wo ein saarländisches Haus zum Symbol für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg nach dem zweiten Weltkrieg wird. Mit dabei waren natürlich auch einige Folgen der „Òòmends-schbääd-Nachtgedanken“. Fox hatte für den Saarländischen Rundfunk ein Feature entworfen, das über 330mal im Rundfunk gesendet wurde. Dazu sind jetzt bereits zwei HörbuchCDs erschienen. Es war schon sehr beeindruckend, die Òòmends-schbääd-Musik in der Kirche zu hören und dazu die Nachtgedanken live vorgetragen zu bekommen. Die Zuhörer dankten dem Schriftsteller für die Lesung mit anhaltendem Applaus. Einhellige Meinung: „Ein gelungener Abend bei einer eindrucksvollen Lichtatmosphäre dieser Kirche.“

Nächste Autorenlesung von Georg Fox wird am Mi., 8.3. um 19.30 Uhr, in St. Ingbert sein. Dann liest Fox in der Stadtbücherei Kaiserstr.71 (Fußgängerzone) beim Literaturforum St. Ingbert.

 

17.02.17 - Erster Geschichts-Stammtisch des Kulturrings ein voller Erfolg - Nächstes Treffen am 9. April

Erster Geschichts-Stammtisch des Kulturrings ein voller Erfolg - Nächstes Treffen am 9. April

Von Bischmissern, Bigezogenen und Auswanderern

Der Kulturring Bischmisheim hatte zum ersten Geschichts-Stammtisch eingeladen und erfreulich viele Bürgerinnen und Bürger folgten dem Ruf in das Gasthaus Zum Reinsche. Mit Plakaten, einer Vorschau in der Saarbrücker Zeitung, dem Wochenspiegel und auf der Internetseite www.bischmisheim.de sowie durch persönliche Einladungen hatte der Vorstand für den Dialog mit Zeitzeugen geworben. Nicht als Konkurrenz oder Nachfolger zur Geschichtswerkstatt sondern als ein Zusammentreffen kundiger Einheimischer, die die Geschichte unserer Gemeinde mit Geschichten und Geschichtchen für die nachfolgenden Generationen leichter und intensiver erfahrbar machen können. Im Blickpunkt die letzten 100 Jahre und hier besonders die Jahre und Jahrzehnte, die die Zeitzeugen selbst erlebt haben.

Unter Leitung des Kulturring-Vorsitzenden Rolf-Dieter Ganz hatten sich 19 Personen beim Reinsche versammelt. Schon bei der Vorstellungsrunde und der Antwort auf die Frage, warum sie gekommen sind und was sie sich von diesem Treffen versprechen, wurde es sofort munter. Ein Stichwort ergab das nächste, so dass die erste Stunde schon fast rum war, ehe alle Teilnehmer wenigstens einmal zu Wort gekommen waren. Evakuierung, Lebensmittelkarten, TN-Heim, Westwall (mit Fachmann Patrick Frank), MUF-Länder usw. Begriffe, mit denen die jüngeren Mitbürger wohl kaum noch etwas anfangen können.

Besonders die über 80Jährigen hatten viel zu erzählen. So berichtete Rudi Wagner aus der Philipp-Karl über die erste Evakuierung, die er in Bochum verbracht hatte. Hier fiel seinem Lehrer auf, dass er zwar hochdeutsch lesen aber nicht sprechen konnte. Denn wenn er sprach, hieß Hahn und Hühner bei ihm Hinkel und die Ziegen Geisse, was aber niemand in Bochum verstand. Willi Hussong, vor 59 Jahren ins Hessische ausgewandert, erinnerte sich an seine Fußballerzeit beim FV 09 zusammen mit Rudi Wagner. Inzwischen ist er als Ahnenforscher erfolgreich unterwegs. Mit Hilfe seiner Tochter Andrea Pfeffermann war er eigens aus Taunusstein nach Bischmisheim gekommen. Horst Schmeer, begleitet von seiner Frau Inge, mit der er fast 62 Jahre verheiratet ist, gehört sicher zu den B’heimern, die am meisten über die Entwicklung des Dorfes in den letzten Jahrzehnten wissen. Von ihm kam auch der Vorschlag, sich bei der Entwicklung konkreterer Themen zunächst einmal der früheren Geschäftswelt unseres Dorfes anzunehmen. „Was  es z.B. am Geisberg alles gegeben hat…“

Uffgepasst un uffgeschrieb: Alle versuchen in den nächsten Wochen bis zum zweiten Treffen am Sonntag, 9. April aus der Erinnerung aufzuschreiben, welche Geschäfte, Gasthäuser usw. es früher gegeben hat; was sie angeboten hatten, wo und wie sie in schwieriger Zeit existieren konnten und dann doch geschlossen werden mussten usw. Auch wenn der von der Geschichtswerkstatt mit viel Erfolg gepflegte wissenschaftliche Ansatz bei der Forschung nach der Gründung und Entwicklung unseres Dorfes von diesem Kreis nicht fortgesetzt werden kann, so sollen die in den einzelnen Stammtisch-Treffen zusammengetragenen Geschichten doch aufgeschrieben werden. Dafür will unsere schriftstellerisch tätige Mitbürgerin Heike Altpeter schon sorgen, die eine erste kleine Broschüre aus Bischmisse Ende 2016 veröffentlicht hat. Aber auch der Kulturring schmiedet bereits Pläne für eine Weiterverbreitung des Gehörten und noch zu Hörenden vun gischda unn friea. Ich habe jedenfalls am Sonntag gelernt, dass ich nicht in der Feldstraße sondern in der Longhohl wohne…

rdg. 

31.01.17 - Ehrenamtspreis der CDU-Bischmisheim an drei junge Frauen

Ehrenamtspreis der CDU-Bischmisheim an drei junge Frauen

Mitglieder von Turnverein, Fußballverein und Reiterverein beim Neujahrsempfang geehrt - Ehrengast Minister Bouillon

Kurz bevor sich der erste Monat des noch jungen Jahres 2017 schon wieder verabschiedet, fand im Gasthaus Zum Reinsche die Verleihung des Ehrenamtspreises 2016 der CDU-Bischmisheim statt. Unter der Schirmherrschaft von Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, sollen damit Jugendliche und junge Erwachsene ausgezeichnet werden, die sich für das Gemeinwohl in Bischmisheim engagiert haben. Drei Kandidatinnen waren von ihren Vereinen nominiert worden. Die fünfköpfige Jury - die Kirchenvertreter Michael Diener, Pastor Peter Senf, Petra Schuster (Kita Bischmisheim), Delf Slotta (Schinkelkirche) und Rolf-Dieter Ganz (Kulturring) - fanden unter „notarieller Aufsicht“  von Christel Weins, der Vorsitzenden des CDU-Ortsvereins, dass die nominierten jungen Frauen die Ehrung verdient hätten. Somit übergaben Christel Weins und Rolf-Dieter Ganz heute (29. Januar 2017) Im Beisein vieler Vereinsvertreter die Geld- und Sachpreise.

Dritte Ehrenamtspreisträgerin 2016 wurde Michelle Herrmann (23) vom Reiterverein Bischmisheim. Sie habe sich „durch ihre soziale Kompetenz, ihre freundliche und zuvorkommende Art“ hervorgetan; sie stünde Jedem mit Rat und Tat zur Seite. Ob inzwischen als Sportwartin (seit 2014) und Vorstandsmitglied oder als einfaches Mitglied - seit ihrem Vereinseintritt 2002 bringe sie sich stets mit großem Eifer und viel Engagement in die Vereinsarbeit ein. Michelle Herrmann besitzt die Fachhochschulreife im Sozialwesen; sie ist angehende Erzieherin und absolviert derzeit ein Berufspraktikum im Kindergarten.

Platz Zwei belegte Bianca Hirth (22), die Spielführerin und Torfrau der Frauenmannschaft des FV 09 Bischmisheim, der sie seit 2013 angehört. Ob auf dem Platz oder drumherum, Bianca ist immer hilfsbereit, engagiert und zupackend. Neben Fußball, bei dem sie mit großem Trainingsfleiß, starken Reflexen und einer gehörigen Portion Ehrgeiz als Vorbild für ihre Mannschaftskameradinnen gilt, betreibt sie Geräteturnen beim TV Sulzbach. Als Mitglied des Mannschaftsrates kümmert sie sich um die Teamkasse, organisiert Gemeinschaftsveranstaltungen und geht beim Helfen mit gutem Beispiel voran. Und dies immer mit einem gewinnenden Lachen. Derzeit macht sie eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin an der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Jägersfreude.

Als erste Ehrenamtspreisträgerin 2016 nahm ein Mann die Auszeichnung entgegen - Vater Gerhard musste für seine 15jährige Tochter Louisa, die derzeit krank das Bett hüten muss, einspringen. beim Turnverein Bischmisheim ist sie seit ihrer Geburt Mitglied. Angefangen mit dem Eltern-Kind-Turnen, dem Kinderturnen, der Tanzgruppe Mini, den News Kids und den Six Teens durchlief sie alle Stationen beim TVB. Auch im Umfeld der Auftritte ist Louisa immer dabei - wenn die Kleinen gestylt oder geschminkt werden müssen. Als eine Übungsleiterin aus persönlichen Gründen ausfiel, hat sich Louisa sofort bereit erklärt die Tanzgruppe der Minix zu übernehmen. Zusammen mit ihrer Vereinskameradin Rebecca Klein leitet sie jetzt dieses Team. Und das im Alter von nur 15 Jahren! Kein Wunder dass der Turnverein stolz auf dieses Eigengewächs ist.

Vor der Verleihung der Ehrenamtspreise gehörte trotz der launigen Begrüßungsworte des Kulturringvorsitzenden, des CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Strobel und von Bezirksbürgermeister Daniel Bollig die ganze Aufmerksamkeit dem Ehrengast des Neujahrsempfangs, Minister Klaus Bouillon, der erstmals in Bischmisheim war. Der Beifall im vollbesetzten Saal war ihm sicher, als er an Hand konkreter Maßnahmen den Zuhörern mit überzeugenden Worten versicherte, sie könnten trotz vieler Bedrohungsszenarien ganz beruhigt sein. Er werde sich schon um die Sicherheit der Bevölkerung unseres Landes kümmern. Für die abschließende leckere Kartoffelsuppe aus der Küche des Reinsche hatte er allerdings leider keine Zeit mehr - der nächste Termin wartete schon. Aber den Korb mit allerlei Bischmisheimer Spezialitäten, den nahm er doch gerne mit. Bleibt mir nur abschließend, Christel Weins, der Organisatorin des Empfangs, zu dem munteren, „wortgewaltigen“ und überaus gelungenen  Frühschoppen zu gratulieren. 

30.03.16 - Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Während der letzten Vorstandsitzung des "Elferrates" haben wir beschlossen, dass es eine gute Idee ist, wenn der Kulturring eine Facebook-Seite hat.

Und hier ist sie:
https://www.facebook.com/kulturringbischmisheim/

Ziel der Seite ist es, relevante Infos der Vereine und Institutionen, die dem Kulturring angehören, zu verbreiten.

Also schaut auch mal auf Facebook vorbei und teilt, likt und kommentiert...