Bischmisheim ist auf der Höh
nur eine Trennlinie

Ein herzliches Willkommen in Bischmisheim...

Bischmisheim

Bischmisheim ist ein Stadtbezirk der Landeshauptstadt Saarbrücken, im schönen Saarland gelegen. Der Ort liegt auf dem Höhenrücken rechts der Saar, etwa fünf Kilometer östlich der Innenstadt von Saarbrücken und gehört zu den ältesten Orten des Saarlandes. Bischmisheim ist einer der landschaftlich am schönsten gelegenen Stadtteile von Saarbrücken. Von der Stelle des Wasserhochbehälters auf der Gemarkung "Steinacker" bietet sich ein herrlicher Rundblick über weite Teile des Saarlandes und in das kaum sechs Kilometer entfernte Lothringen.

In diesem beschaulichen Stadtteil, der sich seine Identität über viele Jahre erhalten hat und dessen Entwicklung gepflegt wurde, leben heute etwa 4300 Einwohner. Nicht ohne Grund haben sich die "Bischmisser", wie die Einwohner im Volksmund genannt werden, den Wahlspruch "Bischmisheim ist auf der Höh!" auf die Fahnen geschrieben. Denn Bischmisheim ist nicht nur aus geographischer Sicht, sondern auch von sportlicher, kultureller und auch kulinarischer Seite auf der Höh'.

Das Wahrzeichen des Ortes ist unbestritten die Schinkelkirche. Das im Ortskern gelegene klassizistische Oktogon ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Wer den Weg hoch nach Bischmisheim gefunden hat, weiß sehr genau, was der Ort ganzjährig zu bieten hat:

  • eine gute Infrastruktur, die die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs abdeckt
  • ein breitgefächertes Vereinsangebot, das Aktivitäten für jeden Geschmack bereithält
  • traumhafte Wanderwege mit beliebten Ausflugszielen
  • interessante Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Dorffest, das Erntedank- und Grumbeerfeschd oder der traditionelle Weihnachtsmarkt

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann wünschen wir Ihnen viel Spaß beim "Surfen" durch Bischmisheim!

News

23.02.17 - Lichtinstallation und Autorenlesung in Bischmisheim

Lichtinstallation und Autorenlesung in Bischmisheim

Die ev. Schinkelkirche in Bischmisheim war im Februar der stimmungsvolle Rahmen für eine Lesung des saarländischen Schriftstellers Georg Fox.

Die Stiftung „Schinkelkirche Bischmisheim“ hatte zu dieser Lesung eingeladen. Delf Slotta, Vorsitzender der Stiftung, sprach die Begrüßung und erläuterte vor den zahlreichen Zuhörern, dass es Fox als Schriftsteller für Hochdeutsch und saarländische Regionalsprache wie kaum ein anderer verstehe, die Seele des Saarländers in hintersinnige Texte zu verpacken. Der Autor bot einen Querschnitt über seine literarisches Schaffen und spannte den Bogen von den Kurzgeschichten aus dem Buch „Zeitzeichen“ über die Mundartkolumnen in „Saa, was de willschd“ bis zu neueren Gedichten und Geschichten. Besonders beeindruckend waren Texte aus dem Buch „Hausgeheischnis“, wo ein saarländisches Haus zum Symbol für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg nach dem zweiten Weltkrieg wird. Mit dabei waren natürlich auch einige Folgen der „Òòmends-schbääd-Nachtgedanken“. Fox hatte für den Saarländischen Rundfunk ein Feature entworfen, das über 330mal im Rundfunk gesendet wurde. Dazu sind jetzt bereits zwei HörbuchCDs erschienen. Es war schon sehr beeindruckend, die Òòmends-schbääd-Musik in der Kirche zu hören und dazu die Nachtgedanken live vorgetragen zu bekommen. Die Zuhörer dankten dem Schriftsteller für die Lesung mit anhaltendem Applaus. Einhellige Meinung: „Ein gelungener Abend bei einer eindrucksvollen Lichtatmosphäre dieser Kirche.“

Nächste Autorenlesung von Georg Fox wird am Mi., 8.3. um 19.30 Uhr, in St. Ingbert sein. Dann liest Fox in der Stadtbücherei Kaiserstr.71 (Fußgängerzone) beim Literaturforum St. Ingbert.

 

17.02.17 - Erster Geschichts-Stammtisch des Kulturrings ein voller Erfolg - Nächstes Treffen am 9. April

Erster Geschichts-Stammtisch des Kulturrings ein voller Erfolg - Nächstes Treffen am 9. April

Von Bischmissern, Bigezogenen und Auswanderern

Der Kulturring Bischmisheim hatte zum ersten Geschichts-Stammtisch eingeladen und erfreulich viele Bürgerinnen und Bürger folgten dem Ruf in das Gasthaus Zum Reinsche. Mit Plakaten, einer Vorschau in der Saarbrücker Zeitung, dem Wochenspiegel und auf der Internetseite www.bischmisheim.de sowie durch persönliche Einladungen hatte der Vorstand für den Dialog mit Zeitzeugen geworben. Nicht als Konkurrenz oder Nachfolger zur Geschichtswerkstatt sondern als ein Zusammentreffen kundiger Einheimischer, die die Geschichte unserer Gemeinde mit Geschichten und Geschichtchen für die nachfolgenden Generationen leichter und intensiver erfahrbar machen können. Im Blickpunkt die letzten 100 Jahre und hier besonders die Jahre und Jahrzehnte, die die Zeitzeugen selbst erlebt haben.

Unter Leitung des Kulturring-Vorsitzenden Rolf-Dieter Ganz hatten sich 19 Personen beim Reinsche versammelt. Schon bei der Vorstellungsrunde und der Antwort auf die Frage, warum sie gekommen sind und was sie sich von diesem Treffen versprechen, wurde es sofort munter. Ein Stichwort ergab das nächste, so dass die erste Stunde schon fast rum war, ehe alle Teilnehmer wenigstens einmal zu Wort gekommen waren. Evakuierung, Lebensmittelkarten, TN-Heim, Westwall (mit Fachmann Patrick Frank), MUF-Länder usw. Begriffe, mit denen die jüngeren Mitbürger wohl kaum noch etwas anfangen können.

Besonders die über 80Jährigen hatten viel zu erzählen. So berichtete Rudi Wagner aus der Philipp-Karl über die erste Evakuierung, die er in Bochum verbracht hatte. Hier fiel seinem Lehrer auf, dass er zwar hochdeutsch lesen aber nicht sprechen konnte. Denn wenn er sprach, hieß Hahn und Hühner bei ihm Hinkel und die Ziegen Geisse, was aber niemand in Bochum verstand. Willi Hussong, vor 59 Jahren ins Hessische ausgewandert, erinnerte sich an seine Fußballerzeit beim FV 09 zusammen mit Rudi Wagner. Inzwischen ist er als Ahnenforscher erfolgreich unterwegs. Mit Hilfe seiner Tochter Andrea Pfeffermann war er eigens aus Taunusstein nach Bischmisheim gekommen. Horst Schmeer, begleitet von seiner Frau Inge, mit der er fast 62 Jahre verheiratet ist, gehört sicher zu den B’heimern, die am meisten über die Entwicklung des Dorfes in den letzten Jahrzehnten wissen. Von ihm kam auch der Vorschlag, sich bei der Entwicklung konkreterer Themen zunächst einmal der früheren Geschäftswelt unseres Dorfes anzunehmen. „Was  es z.B. am Geisberg alles gegeben hat…“

Uffgepasst un uffgeschrieb: Alle versuchen in den nächsten Wochen bis zum zweiten Treffen am Sonntag, 9. April aus der Erinnerung aufzuschreiben, welche Geschäfte, Gasthäuser usw. es früher gegeben hat; was sie angeboten hatten, wo und wie sie in schwieriger Zeit existieren konnten und dann doch geschlossen werden mussten usw. Auch wenn der von der Geschichtswerkstatt mit viel Erfolg gepflegte wissenschaftliche Ansatz bei der Forschung nach der Gründung und Entwicklung unseres Dorfes von diesem Kreis nicht fortgesetzt werden kann, so sollen die in den einzelnen Stammtisch-Treffen zusammengetragenen Geschichten doch aufgeschrieben werden. Dafür will unsere schriftstellerisch tätige Mitbürgerin Heike Altpeter schon sorgen, die eine erste kleine Broschüre aus Bischmisse Ende 2016 veröffentlicht hat. Aber auch der Kulturring schmiedet bereits Pläne für eine Weiterverbreitung des Gehörten und noch zu Hörenden vun gischda unn friea. Ich habe jedenfalls am Sonntag gelernt, dass ich nicht in der Feldstraße sondern in der Longhohl wohne…

rdg. 

31.01.17 - Ehrenamtspreis der CDU-Bischmisheim an drei junge Frauen

Ehrenamtspreis der CDU-Bischmisheim an drei junge Frauen

Mitglieder von Turnverein, Fußballverein und Reiterverein beim Neujahrsempfang geehrt - Ehrengast Minister Bouillon

Kurz bevor sich der erste Monat des noch jungen Jahres 2017 schon wieder verabschiedet, fand im Gasthaus Zum Reinsche die Verleihung des Ehrenamtspreises 2016 der CDU-Bischmisheim statt. Unter der Schirmherrschaft von Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, sollen damit Jugendliche und junge Erwachsene ausgezeichnet werden, die sich für das Gemeinwohl in Bischmisheim engagiert haben. Drei Kandidatinnen waren von ihren Vereinen nominiert worden. Die fünfköpfige Jury - die Kirchenvertreter Michael Diener, Pastor Peter Senf, Petra Schuster (Kita Bischmisheim), Delf Slotta (Schinkelkirche) und Rolf-Dieter Ganz (Kulturring) - fanden unter „notarieller Aufsicht“  von Christel Weins, der Vorsitzenden des CDU-Ortsvereins, dass die nominierten jungen Frauen die Ehrung verdient hätten. Somit übergaben Christel Weins und Rolf-Dieter Ganz heute (29. Januar 2017) Im Beisein vieler Vereinsvertreter die Geld- und Sachpreise.

Dritte Ehrenamtspreisträgerin 2016 wurde Michelle Herrmann (23) vom Reiterverein Bischmisheim. Sie habe sich „durch ihre soziale Kompetenz, ihre freundliche und zuvorkommende Art“ hervorgetan; sie stünde Jedem mit Rat und Tat zur Seite. Ob inzwischen als Sportwartin (seit 2014) und Vorstandsmitglied oder als einfaches Mitglied - seit ihrem Vereinseintritt 2002 bringe sie sich stets mit großem Eifer und viel Engagement in die Vereinsarbeit ein. Michelle Herrmann besitzt die Fachhochschulreife im Sozialwesen; sie ist angehende Erzieherin und absolviert derzeit ein Berufspraktikum im Kindergarten.

Platz Zwei belegte Bianca Hirth (22), die Spielführerin und Torfrau der Frauenmannschaft des FV 09 Bischmisheim, der sie seit 2013 angehört. Ob auf dem Platz oder drumherum, Bianca ist immer hilfsbereit, engagiert und zupackend. Neben Fußball, bei dem sie mit großem Trainingsfleiß, starken Reflexen und einer gehörigen Portion Ehrgeiz als Vorbild für ihre Mannschaftskameradinnen gilt, betreibt sie Geräteturnen beim TV Sulzbach. Als Mitglied des Mannschaftsrates kümmert sie sich um die Teamkasse, organisiert Gemeinschaftsveranstaltungen und geht beim Helfen mit gutem Beispiel voran. Und dies immer mit einem gewinnenden Lachen. Derzeit macht sie eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin an der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Jägersfreude.

Als erste Ehrenamtspreisträgerin 2016 nahm ein Mann die Auszeichnung entgegen - Vater Gerhard musste für seine 15jährige Tochter Louisa, die derzeit krank das Bett hüten muss, einspringen. beim Turnverein Bischmisheim ist sie seit ihrer Geburt Mitglied. Angefangen mit dem Eltern-Kind-Turnen, dem Kinderturnen, der Tanzgruppe Mini, den News Kids und den Six Teens durchlief sie alle Stationen beim TVB. Auch im Umfeld der Auftritte ist Louisa immer dabei - wenn die Kleinen gestylt oder geschminkt werden müssen. Als eine Übungsleiterin aus persönlichen Gründen ausfiel, hat sich Louisa sofort bereit erklärt die Tanzgruppe der Minix zu übernehmen. Zusammen mit ihrer Vereinskameradin Rebecca Klein leitet sie jetzt dieses Team. Und das im Alter von nur 15 Jahren! Kein Wunder dass der Turnverein stolz auf dieses Eigengewächs ist.

Vor der Verleihung der Ehrenamtspreise gehörte trotz der launigen Begrüßungsworte des Kulturringvorsitzenden, des CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Strobel und von Bezirksbürgermeister Daniel Bollig die ganze Aufmerksamkeit dem Ehrengast des Neujahrsempfangs, Minister Klaus Bouillon, der erstmals in Bischmisheim war. Der Beifall im vollbesetzten Saal war ihm sicher, als er an Hand konkreter Maßnahmen den Zuhörern mit überzeugenden Worten versicherte, sie könnten trotz vieler Bedrohungsszenarien ganz beruhigt sein. Er werde sich schon um die Sicherheit der Bevölkerung unseres Landes kümmern. Für die abschließende leckere Kartoffelsuppe aus der Küche des Reinsche hatte er allerdings leider keine Zeit mehr - der nächste Termin wartete schon. Aber den Korb mit allerlei Bischmisheimer Spezialitäten, den nahm er doch gerne mit. Bleibt mir nur abschließend, Christel Weins, der Organisatorin des Empfangs, zu dem munteren, „wortgewaltigen“ und überaus gelungenen  Frühschoppen zu gratulieren. 

24.01.17 - Un!politischer Aschermittwoch am 01.03.2017

Un!politischer Aschermittwoch am 01.03.2017

Erster unpolitischer Aschermittwoch in Bischmisheim

Der Aschermittwoch ist ein Tag mit einer besonderen und langen Tradition. In unseren Breitengraden kennzeichnet er den Tag nach der Faasenacht und den Beginn der Fasten- bzw. Passionszeit, die abzüglich der Sonntage 40 Tage bis Ostersonntag dauert. Er soll der Buße und Rückbesinnung auf das Wesentliche dienen. Trotz der bevorzugten Nahrungsaufnahme mit Fisch und hier besonders mit Heringen hat sie nicht die Bedeutung eines Kateressens. In der Katholischen Kirche hat sich der Brauch der Austeilung des Aschenkreuzes mit seiner symbolträchtigen reinigenden Wirkung erhalten. Seitdem sich die politischen Parteien – zumal die CSU, die an diesem Aschermittwoch bereits zum 65. Male in Passau zusammenkommt, - dieses Tages angenommen haben, nutzen die Redner dazu, besonders deftig in Richtung ihrer jeweiligen (partei-)politischen Gegner „draufzuhauen“.

Nichts von alldem stand Pate bei der Idee, am Aschermittwoch einen bunten Abend in Bischmisheims guter Stube zu veranstalten und dazu unter dem Motto „Von der Dorfgemeinschaft für die Dorfgemeinschaft“ die gesamte Bevölkerung unserer schönen Gemeinde auf der Höh’ einzuladen. Und diesen Abend unter die Überschrift „Erster UN!POLTISCHER ASCHERMITTWOCH“ in Bischmisheim zu stellen. Dass der sog. „Elferrat“ des Vorstandes dafür zuständig ist, ist nur eine zufällige Laune dieses Tages am Ende der fünften Jahreszeit und der Herrschaft der karnevalistischen Elferräte in Stadt und Land.

Willkommen also am Aschermittwochabend, 1. März 2017, 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) in der Festhalle Bischmisheim.

Mancheiner wird an die früheren Neujahrsempfänge erinnert sein. Denn neben dem gebotenen Programm wird auch für Speis und Trank gesorgt werden, so dass niemand hungrig oder durstig bleiben muss. Auftreten und für gute Unterhaltung sorgen der Sängerchor, der Orchesterverein und Abteilungen des Turnvereins. Dazu können die Besucher auf den ein oder anderen Überraschungsgast gespannt sein.

Der Eintritt ist frei. Dennoch hoffen der Kulturring und die ihm angeschlossenen und mitveranstaltenden Vereine auf Spenden der Gäste des bunten Abends.

24.01.17 - Kindermaskenball des Orchestervereins am 26.02.2017

Kindermaskenball des Orchestervereins am 26.02.2017

Der Orchesterverein Bischmisheim veranstaltet den diesjährigen Kindermaskenball am Sonntag, dem 26.02.2017 ab 14.11 Uhr in der Festhalle Bischmisheim.

Wir heißen alle kleinen und großen Faschingsnarren willkommen!

  • 14.11 Uhr: Musikalischer Auftakt mit dem Orchesterverein
  • 15.00 Uhr: Tanzgruppe "Minix" des Turnvereins
  • 15.15 Uhr: Tanzgruppe "New Kids" des Turnvereins
  • 15.30 Uhr: Zaubershow mit Zauberer "Saarbra-Kadabra" Rainer Stürmer
  • 16.30 Uhr: Spiel & Spaß mit Rebecca & Co.
                     Ballonmodellage mit Zauberer "Saarbra-Kadabra" Rainer Stürmer
  • 17.30 Uhr: Kostümprämierung


Für Speisen (Berliner, belegte Laugenstangen, Wiener, ...) und Getränke wird bestens gesorgt sein...
... für unsere kleinen Narren wird es einen Bonbon-Stand im Foyer geben...
... und unsere großen Narren heißen wir auch gerne in der Crémant-Ecke willkommen.

Eintritt: 2,50 € pro Person

Der Orchesterverein freut sich auf Ihr Kommen!

24.01.17 - Geht doch: Neueröffnungen in Bischmisheim

Geht doch: Neueröffnungen in Bischmisheim

Mit Optimismus ins neue Jahr: „Nägel mit Köpfen – Beauty Lounge“ und Gasthaus „Matze“

In letzter Zeit haben wir in Bischmisheim einige Geschäftsaufgaben oder –Auflösungen mit Verwunderung und mit Bedauern zur Kenntnis nehmen müssen: Nach dem für uns Bürgerinnen und Bürger schmerzlichen Aus für das „Café am Geisberg“ , die „Tankstelle Herresthal“, das Restaurant „Bürgerhof/Matze“ und für die Pizzeria „Davide“ (letztere erfreulicherweise mit der Nachfolge von „Punto Blu“) können wir jetzt feststellen, dass 2017 Anlass zum Optimismus für das Wirtschaftsleben unserer Gemeinde gibt. Denn bereits vollzogen wurde die „Neugründung“ der „Beauty Lounge“ in der Kreuzstraße 21, eher eine Neueröffnung und Vergrößerung gegenüber den bisherigen Geschäftsräumen, wie die Chefin Severine Weitzmann sagt. Und Ende Februar, so ist auf einem Transparent zu lesen, soll „Matze“ neu eröffnet werden.

Aufstieg für „Nägel mit Köpfen“


Für Severine Weitzmann zeichnete sich im Laufe des zweiten Halbjahres 2016 die Notwendigkeit ab, ihren manchmal aus allen Nähten platzenden Salon mit dem vielversprechenden Namen „Nägel mit Köpfen“ in der Kreuzstraße 15 in Bischmisheim aufgeben zu müssen. Aber die umtriebige Chefin war gleich bemüht – und zum Glück erfolgreich – ihre eigene Nachfolge zu regeln. Das gelang mit einem Ortswechsel, der in jeder Beziehung als Aufstieg zu bezeichnen ist: Aus dem Souterrain der Volksbank-Filiale fand sie nur wenige Häuser weiter oben die notwendige Voraussetzung für einen größeren und großzügigeren Salon, in dem sie mit dem Hauseigentümer Stephan Rothfuchs, der sich auch gleich selbst des Umbaus annahm, rasch handelseinig wurde. Seit dem 9. Januar 2017 läuft der Betrieb in den neuen Räumen mit Frisierstube, Nagelstudio und sanitären Anlagen für alle Beteiligten besser denn je, ohne die heimelige Atmosphäre eingebüßt zu haben. Die Einweihungsparty am Samstag davor unter dem Motto „Tag der offenen Tür“ war ein gelungenes Fest und ein Stelldichein von vorwiegend weiblicher aber auch männlicher Kundschaft samt Kind und Kegel. Als Vorsitzender des Kulturrings gratulierte ich dem Team Severine & Jenny zu ihrem unternehmerischen Engagement. Denn auch für mich war die Feier einer Neueröffnung eines Geschäftsbetriebs in Bischmisheim eine schöne Premiere. Schließlich konnte ich auch die leckeren Angebote von Speis und Trank und den liebenswürdigen Service von Lara und Carina, begleitet von „kloren“ Gesprächen mit netten älteren Damen genießen...

Ende Februar Neueröffnung „Matze“


Noch weiter oben aber schon mit der Adresse Geisberg 2 tut sich inzwischen auch etwas – wie auf einem unübersehbaren Transparent zu lesen ist. Tatsächlich gibt es einen neuen Pächter bzw. eine neue Pächterin für die ehemalige Stammkneipe des FV 09, den Bürgerhof/Matze. Rita Baer heißt die neue Chefin, die mir am Telefon versichert hat, dass nach der Renovierung an Rosenmontag (27. Februar) erstmals geöffnet sein wird. Denn Rita Baer ist die Präsidentin der Großsaarbrücker Karnevalsgesellschaft „Die Nassauer“. Und sie erwartet für den Nachmittag nach dem Umzug den Besuch Ihrer Närrinnen und Narren – und natürlich der Bischmisheimerinnen und Bischmisheimer, die die frische regionale Küche des neuen „Matze“ kennenlernen sollen und wollen. Aber bis dahin sei noch viel zu tun – vom Kücheneinbau, über die Installation der Elektronik für die Kassen usw. Auch auf die zweite Neueröffnung des Jahres in Bischmisheim – auch diese von einer engagierten Frau initiiert – sind wir natürlich sehr gespannt. Und drücken beiden Unternehmerinnen ganz feste die Daumen.

rdg.

 

19.01.17 - Logisch: „Mister Saarland“ kommt aus Bischmisheim

Logisch: „Mister Saarland“ kommt aus Bischmisheim

SZ am letzten Montag: „Pascal ist der Schönste“ – Ex-09-Fußballer gewann bei der Wahl zum Mister Saarland

Eine andere Wahl hätte es auch nicht geben können, eine andere Entscheidung die Jury nicht treffen dürfen: Erstmals wurde am vergangenen Wochenende in Saarbrücken ein „Mister Saarland“ gekürt. Und Sieger wurde der Ex-Nullneun-Aktive Pascal Kappés und damit ein junger Mann aus Bischmisheim! In den Spielzeiten 2014/15 und 2015/16 gehörte Pascal als Abwehrspieler mit Offensivdrang zum Kader der 1. Mannschaft des FV 09 Bischmisheim. Auch Verletzungen hinderten den gebürtigen Saarbrücker nicht daran, immer mehr als alles zu geben, wenn er auf dem Platz stand. Vor seiner Zeit beim FV 09 hatte er in Fechingen und Großrosseln gespielt; sein größter Erfolg in dieser Zeit war der Gewinn des Saarlandpokals. Über die Betriebsmannschaft des Saarländischen Rundfunks, für die ihn unser 2. Vorsitzender Hans-Jürgen Purkarthofer gewonnen hatte und mit der er u.a. auch Deutscher Rundfunkmeister geworden war, war er zum SR gekommen. Aus beruflichen Gründen verließ er das Saarland und kehrte inzwischen als Kaufmann im Einzelhandel immer wieder zurück – auch zu seinen ehemaligen Kameraden in Bischmisheim. Wir erinnern uns an seine Qualitäten als „Kopfballungeheuer“ z.B. im Spiel bei Walpershofen, aber auch an schlimme Verletzungen wie vor allem auf der Hermann Röchling-Höhe im Herbst 2014, wo ein böser Check sogar die Einlieferung ins Krankenhaus erforderlich machte.

Die nächsten Schlagzeilen, die Pascal lieferte, waren erfreulicher Natur. Der inzwischen 26-Jährige setzt zwar jetzt auch seinen Körper ein. Aber doch ganz anders als auf dem Platz. Unter dem Motto „Modeln macht Spaß“ achtet er jetzt auf sein Gewicht und seine Figur und bringt seine 1.88 m Körpergröße erfolgreich auf die Bretter, die für ihn ein Großteil seiner Welt bedeuten. So setzte er sich im letzten Herbst als Model und Personal Trainer bei der Life Style Week gegen seine männliche Konkurrenz durch und siegte. Obwohl er erst seit knapp drei Jahren modelt und auf der Bühne steht, sich gekonnt bewegt, hat er jetzt einen weiteren großen Erfolg aufzuweisen. Voraussetzung waren Disziplin, viel Sport und eine konsequente Umstellung seiner Ernährung. Darum arbeitete an seiner Ausstrahlung, Körperspannung und Kommunikation. Dabei wird ihm geholfen haben, dass er trotz eines frühen schweren Schicksalsschlags (er verlor Vater und Schwester als Folge eines tragischen Verkehrsunfalls) ein fröhlicher und dem Leben gegenüber ein positiv eingestellter Typ ist.

Jetzt also der Gewinn bei der Wahl zum „Mister Saarland“ bei diesem Wettbewerb in der Europagalerie! Zu der wir unserem früheren Aktiven herzlich gratulieren. Mit diesem Erfolg in der Tasche wird Pascal, der sein Glück kaum fassen konnte, das Saarland im Dezember bei der Wahl zum „Mister Deutschland“ vertreten. Ob im Anzug oder in Jeans und oben ohne – Pascal Kappés hat nicht nur bei dieser Veranstaltung eine gute Figur abgegeben. Was wie gesagt nicht anders zu erwarten bei einem Bürger unserer Gemeinde!

rdg.


Foto von der Mister-Wahl:
mit freundlicher Genehmigung der Presseagentur Becker & Bredel; Bellevue, Zeppelinstraße 2, 66117 Saarbrücken

14.01.17 - An einem Montagabend in Bischmisheim...

An einem Montagabend in Bischmisheim...

 FV 09-Aktive haben 500 € für Ullas Lift-Projekt gesammelt und jetzt übergeben.

Es ist kurz nach 19.00 Uhr an einem Montagabend in Bischmisheim. Kein x-beliebiger Montagabend. Obwohl es zunächst so aussieht: In der Festhalle brennt Licht. Hier proben die Sängerinnen und Sänger des Sängerchores; hell erleuchtet auch die Schulturnhalle, wo die FV 09-Aktiven gymnastische Übungen mit und ohne Ball absolvieren; aus der Turnhalle des TVB fällt Licht auf den Festplatz – auch hier wird trainiert; schließlich geht im Kulturzentrum zwischen Schule und Turnerheim das Licht an: der Orchesterverein rüstet zur allwöchentlichen Probe. Mittendrin statt nur dabei und anders als sonst an diesem Montag, 9. Januar 2017 drei Nullneuner: die Spielführer der beiden Herrenmannschaften des Fußballvereins Lennart Bohl und Alexander Brosius und der Vereinsvorsitzende Rolf-Dieter Ganz. Zweck ihres Zusammentreffens ist die Übergabe von 500 € für das Liftprojekt unter dem Motto „Wir helfen Ulla!“

17. Dezember 2016, Festhalle Bischmisheim. Der Fußballverein Bischmisheim feiert den Jahresabschluss mit allen Aktiven, Funktionären, Freunden und Förderern. Es wird ein fröhliches Fest in vorweihnachtlicher Stimmung. Doch selbst dann erweisen sich die Fußballer und ihre Anhänger solidarisch. Solidarisch mit dem Projekt zugunsten eines Lifts für die an Multiple Sklerose erkrankte Ulla Lorson, Mitglied des Orchestervereins Bischmisheim und seit dem letzten Jahr  auf Grund ihrer Erkrankung an einen Rollstuhl gebunden. Freiwillig und ehrenamtlich sammeln Menschen aus Bischmisheim und darüber hinaus Geld, mit dem für Ulla ein Plattform-Lift angeschafft und vor ihrer Wohnung eingebaut werden soll. Damit sie weiterhin selbstbestimmt und aktiv ihren Alltag leben kann. Als engagiertes Mitglied des Orchesters und dessen Umgebung.

Als beim Tippspiel des FV 09 Anfand Dezember ausgerechnet zwei Vereins-Funktionäre die ausgelobten Gelder gewannen, schlug Gisbert Schmeer, einer der Gewinner, vor, diese Summe für das Ulla-Projekt zu verwenden. Dem schlossen sich die Aktiven und ihre Gäste an; die Spendendose ging von Tisch zu Tisch, von Hand zu Hand. Als bei der Tombola der zweite Preis, ein teurer Drucker, ausgerechnet von den Spendern Sarah und Alexander Brosius gewonnen wurde, lobten sie den Preis ebenfalls zugunsten des Ulla-Projekts mit einer amerikanischen Versteigerung aus – weitere 150 € wanderten in die Spendendose, so dass am Ende des Abends leicht aufgerundet 500 € in der Büchse waren. Und diesen Betrag übergaben die Spielführer samt Spendendose an diesem speziellen Montagabend im Probenraum des Orchestervereins im Beisein der Vorsitzenden Heike Hippchen und einiger Mitglieder an Ulla Lorson, die ihr Glück ob dieser Solidarität seitens der Fußballer und ihrer Festgäste kaum fassen konnte.

rdg.

30.03.16 - Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Während der letzten Vorstandsitzung des "Elferrates" haben wir beschlossen, dass es eine gute Idee ist, wenn der Kulturring eine Facebook-Seite hat.

Und hier ist sie:
https://www.facebook.com/kulturringbischmisheim/

Ziel der Seite ist es, relevante Infos der Vereine und Institutionen, die dem Kulturring angehören, zu verbreiten.

Also schaut auch mal auf Facebook vorbei und teilt, likt und kommentiert...